[2] Zeitschrift f. Deutsches Alterthum XVII, 141-146. Poet. Lat. I, 75.
[3] Alcuini ep. 22 Frob. 5 Jaffé, Bibl. VI, 149, von Jaffé 783-785 angesetzt. In der Anrede heißt er venerabilis u. primicerius; in der Aufschrift in 2 Handschriften primicerius palatii Pipini regis. B. Simson, Karl d. Gr. II, 435, Anm. 6, verwirft diese Angabe gänzlich; ich sehe den Grund nicht recht ein, wenn auch die Unsicherheit zuzugeben ist.
[4] Bibl. IV, 353 u. 355.
[5] Ministrum capellae nennt ihn Hadrian 794. Docen macht darauf aufmerksam, daß in seinem Gedichte an Karl primicerius aulae der Erzkaplan ist. Vgl. auch Leibniz, Ann. Imp. I, 168.
[6] Jaffé Bibl. VI, 173.
[7] Angilberti abbatis de ecclesia Centulensi libellus, MG. SS. XV, 173-179. In ders. Hs. ist von ihm eine Institutio de diversitate officiorum.
[8] Gedruckt Mabillon II, 189; die ältere ist verloren. Daran schließen sich Miracula von 814-865 (Auszug SS. XV, 2, 915-919), Historia relationis S. Richarii a. 981 ib. p. 696-698, viell. aus Hariulf, die Vita metr. vom Abt Angelram oder Ingelram, einem Schüler Fulberts von Chartres († 1045), weitere Mirakel von Hariulf, dem Verfasser der Chronik (Auszug ib. 919. 920). Ein Rhythmus mit den Namen der Aebte, von Angelram, SS. XV, 181. Dieser hatte das Leben und die Wunder metrisch in 4 Büchern bearbeitet.
[9] So in seiner Stiftung Cysoing bei Tournai Markgraf Eberhard von Friaul, Gemahl von Ludw. d. Fr. Tochter Gisla, einer der litterarisch gebildeten Laien dieser Zeit, s. Dümmler im Jahrbuch für vaterländische Geschichte (Wien 1861) S. 171-179, Gesta Berengarii p. 17 und die in der Translatio S. Callisti Cisonium a. 854 durch Eberhard, Acta SS. Oct. VI, 444, ausgelassenen Stellen NA. III, 405-407. Vollst. Ausgabe dieser von Holder-Egger SS. XV, 1, 418-422. Zu solcher Verehrung genügte die bloße Existenz des Grabes eines vornehmen oder bekannten Mannes aus alter Zeit, wie recht deutlich die Verehrung Zwentibolds in Süstern zeigt, und die des Meingold in Huy; über dessen ganz fabelhafte und historisch unbrauchbare Vita [←1] [←2] (Acta SS. Feb. II, 191-196, MG. SS. XV, 556-563) s. Dümmler, De Arnulfo p. 201-204. Von den Helden der Sage wurden Waltharius in Novalese, Otger in St. Faron-les-Meaux, Tegernsee und Groß St. Martin zu Cöln verehrt und ihre Geschichte mönchisch gestaltet. Gar wunderbar ist die Geschichte von dem Haimonskinde Reinold (Vita S. Reinoldi, Acta SS. Jan. I, 385-387 und in lateinischen Versen im Annuaire de la Bibliothèque Royale de Bruxelles XII, 239-281), der in Cöln, für seine Sünden büssend, als Steinträger bei einem Kirchenbau arbeitete u. von seinen mißgünstigen Genossen erschlagen wurde; seine angeblich von dort geholten Knochen thaten in Dortmund Wunder. Abh. darüber nebst Abdr. v. Floss, Niederrhein. Ann. XXX (1876) S. 174-203. Gleicher Art ist die von Giesebrecht zur Passio Adalberti beschriebene V. Hugonis aus Jumièges, über die auch schon Ravaisson, Rapports p. 125, Mittheilung gemacht hat; vgl. Gesch. d. Kaiserzeit II, 601.
[10] Alcuini epp. 144 et 213 Froben, 116 u. 177 Jaffé.
[11] S. O. Abel, Kaiser Karls Leben von Einhard, S. 56-62; vgl. Lorentz, Alcuins Leben, S. 183, A. 32.