Ähnlich findet man das Schwingungsverhältnis von Grundton zu Quinte, also etwa: c : g = 2 : 3,
das von Grundton zu Quarte, also etwa: g : c̅ = 3 : 4,
das von Grundton zur (großen) Terz, also: c̅ : e̅ = 4 : 5.

Fig. 225.

Der Dur-Dreiklang hat also folgende Schwingungsverhältnisse: c : e : g : c̅ = 4 : 5 : 6 : 8, und diese Schwingungsverhältnisse gelten nicht bloß von dem hier als Beispiel angegebenen von c zu c̅ gehenden Dreiklang, sondern von jedem über einem beliebigen Grundton liegenden Dreiklang.

In [Fig. 225] sind die Wellen angedeutet, welche einem Dur-Dreiklang entsprechen.

Den Musiker werden noch folgende Verhältnisse interessieren.

Man kann die Schwingungszahlen der Töne einer Dur-Tonleiter durch folgende Zahlen darstellen:

c24 d27 e30 f32 g36 a40 h45 c̅48.

Das Schwingungsverhältnis der ganzen Töne ist

c d = 2427 = 89; f g = 3236 = 89; a h = 4045 = 89.