(man hört ein heulendes Geschrey hinter der Scene)
daß die schwehre Noth diß verfluchte Geheul— (Antonio, Sebastiano und Gonsalo kommen zurük.)—Sie überschreyen das Wetter und uns—Seyd ihr wieder da? Was thut ihr hier? Sollen wir aufgeben und ersauffen? habt ihr Lust dazu?
Sebastiano. Daß die Pest deine Gurgel—du bellender, lästerlicher unbarmherziger Hund!
Bootsmann.
So helft denn arbeiten.
Antonio. Geh an den Galgen, du Hund, an den Galgen; du Hurensohn von einem unverschämten Polterer; wir fürchten uns weniger vor dem Ertrinken als du.
Gonsalo.
Ich steh ihm fürs Ersauffen, und wenn gleich das Schiff nicht
stärker wäre als eine Nußschaale, und so löchricht als eine—
(Etliche Matrosen von Wasser triefend treten auf.)
Matrosen.
Alles ist verlohren! Betet, betet; alles ist verlohren!
(Sie gehen ab.)
Bootsmann.
Wie, müssen wir uns in Wasser zu tode sauffen?
Gonsalo. Der König und der Prinz beten; wir wollen gehen und ihnen helfen; denn es geht uns wie ihnen.