Hamlet, (der sich zu erkennen giebt.)
Wer ist der, dessen Schmerz sich so emphatisch ausdrukt? Dessen
Trauer-Töne die irrenden Sterne beschwören und sie zwingen, von
Erstaunen gefesselt, stille zu stehn und zu horchen? Der bin ich,
Hamlet, der Dähne.
(Er springt in das Grab.)
Laertes.
Der Teufel hole deine Seele!
(Er ringt mit ihm.)
Hamlet. Du betest nicht schön. Ich bitte dich, deine Finger von meiner Gurgel weg!—Wenn ich gleich nicht splenetisch und jähzornig bin, so hab ich doch etwas gefährliches in mir, wovor du dich hüten magst, wenn du klug bist. Deine Hand zurük.
König.
Reißt sie von einander—
Königin.
Hamlet, Hamlet—
Horatio.
Mein gnädigster Prinz, halltet euch zurük—
(Die Umstehenden machen sie von einander loß.)
Hamlet.
Was, ich will über diese Materie mit ihm fechten, bis meine
Auglider nicht länger niken können.