Falstaff.
Hörst du mich, Hal?

Prinz Heinrich.
Ja, und versteh dich auch, Jak.

Falstaff.
Gut, gut, es ist auch werth daß man aufhorche; diese neun Kerle in
Schetter, wovon ich dir sagte—

Prinz Heinrich.
So, schon wieder zween mehr—

Falstaff.
Wie sie sahen, daß ihre Klingen abgebrochen waren, fiengen sie an
zurük zu weichen; aber ich gieng ihnen mit Händen und Füssen zu
Leibe, und in einem Gedanken, lagen sieben von eilfen im Gras.

Prinz Heinrich.
Das ist entsezlich. Eilf Männer von Schetter aus zween!

Falstaff. Aber da führte mir der T** drey mißgezeugte Schurken in Kendal-Grün auf den Rüken, die auf mich zuwalkten; denn es war so dunkel, Hal, daß du deine Hand nicht hättest sehen können—

Prinz Heinrich. Diese Lügen sind so dik und fett als du selbst bist. Wie, du kleyen-hirnichter Wanst, du H**sohn von einem unflätigen, schmuzigen Schmeer-Bauch—

Falstaff.
Wie? Bist du toll, bist du toll? Ist es nicht die Wahrheit, die
Wahrheit?

Prinz Heinrich. Wie konntest du denn sehen, daß diese Leute in Kendal-Grün gekleidt waren, wenn es so dunkel war, daß du deine Hand nicht sehen konntest? Komm, laß sehen wie du das machtest; was sagst du hierzu?