Poet.
Guten Tag, mein Herr.
Mahler.
Ich erfreue mich über euer Wohlbefinden.
Poet.
Ich hab' euch lange nicht gesehen; wie geht's in der Welt?
Mahler.
So daß es besser seyn könnte, mein Herr.
Poet. Nun, das ist etwas bekanntes. Aber was giebt es vor besondere Seltenheiten?* Was ist so ausserordentlich, wovon wir nicht in den Urkunden der Welt mehr als ein Beyspiel finden?—Seht, o Zauberey der Freygebigkeit! Alle diese Geister hat deine Macht zusammenbeschworen, dir aufzuwarten—Ich kenne den Kauffmann.
Mahler.
Ich kenne beyde; der andere ist ein Juweelen-Händler.
Kauffmann.
O! es ist ein würdiger Edelmann!
Juweelen-Händler.
Das ist ausgemacht.
Kauffmann. Ein recht unvergleichlicher Mann, von einer unerschöpflichen und immerwährenden Gütigkeit beseelt. Er übertrift —
Juweelen-Händler.
Ich habe hier ein Juweel—