Hans Wurst. Sir Topas der Pfarrer, welcher Malvolio den Mondsüchtigen besuchen will.

Malvolio.
Sir Topas, Sir Topas, guter Sir Topas, geht zur Gnädigen Fräulein—

Hans Wurst. Fahre aus, du Hyperbolicalischer Teufel, warum quälst du diesen armen Menschen so? Redst du von nichts als von Fräulein?

Sir Tobias.
Wohl gegeben, Herr Pfarrer!

Malvolio. Sir Topas, niemalen ist einem Menschen so übel mitgespielt worden als mir; lieber Sir Topas, bildet euch nicht ein daß ich rasend sey; sie haben mich hier in eine gräßliche Finsterniß gelegt.

Hans Wurst. Fy, du unartiger Satan; ich bediene mich der gelindesten Ausdrüke gegen dich; denn ich bin einer von diesen manierlichen Leuten, die dem Teufel selbst nicht anders als höflich begegnen wollten: Sagst du, dieses Haus sey finster?

Malvolio.
Wie die Hölle, Sir Topas.

Hans Wurst.
Wie, es hat Bogen-Fenster die so durchsichtig sind wie Gitter, und
die innwendigen Steine gegen die Sud-Seite sind so glänzend wie
Eben-Holz; und du klagst über Dunkelheit?

Malvolio.
Ich bin nicht toll, Sir Topas; ich sag euch, es ist finster im
Hause.

Hans Wurst.
Tollhäusler, du betrügst dich; ich sage dir, es giebt keine andre
Finsterniß als Unwissenheit; und in dieser stekst du tiefer als die
Egypter in ihrem Schlamme.