Mit keuchenden Qualen kamen die Menschen und schlugen die dröhnenden Glocken des Metalls.

Sie hoben die Arme wie zum Fluch und rissen den Himmel zürnend um ihre nackten Schultern.

Ihr Blut schwitzte in die Scholle. Wieviel magere Kinder, wieviel Nächte, angstvolle, wurden an solchem Tag vergeudet!

Die Fäuste wie Fackeln aufgereckt. Zerschrieene Häupter. Aufgestemmte Rümpfe. Es war Arbeit. Es war Elend. Es war Haß.

So wanden sich die Spanier einst am Marterpfahl. So krümmten sich die Neger einst in verschnürtem Kniefall.

Das aber waren die modernen Arbeitertrupps. Das waren die heiligen, leidenden Proletarier.

Sie hausten in Baracken und in Lattenhütten stumpf. Geruch des Bratfischs und der Ekel des Branntweins schwälten. Die hölzernen Betten stießen sich an wie Särge im Friedhof.

Am Sonntag sehnte sich eine Ziehharmonika nach Italien oder nach Kapland. Irgendein krankes Herz schluchzte sich aus für die tausend andern.

Sie tanzten zusammen mit schwerem, schüchternem Fuß. Sie wollten die Erde streicheln, die morgen aufschreien mußte unter der Axt. Dann schlürften sie für fünf Cents Himbeereis.

Und wieder kam das Taghundert der Arbeit.