Chinesische Literatur. Eduard Erkes. Hirt, Breslau, 1924.

A brief, but up-to-the-minute sketch of Chinese literature. This volume by a University of Leipzig Privatdozent is one of a series on the literatures of various nations. The book came to me too late to include what it said on the origin of the theater in China in the text, and therefore I shall quote an interesting paragraph here. (The author speaks of the Pear Garden origin as a myth and says that the Chinese had a theater as early as other nations):

Es hat sich aus den bei festlichen Gelegenheiten aller Art, bei Krieg und Jagd, bei Opfer und Gelage, inszenierten Tänzen entwickelt, in denen man vorher im Spiel darstellte, was sich nachher zutragen sollte, um so auf magische Weise das Geschick günstig zu lenken, und nachher seiner Freude mimischen Ausdruck verlieh. Zu diesen Tänzen sang man Wechselgesänge mit Rede und Gegenrede, wie solche uns anscheinend aus mehreren Liedern des Schi-king erhalten sind, so dasz das China der Urzeit auch hierin das Leben anderer primitiver Völker geführt hat. Aus Südchina sind uns Texte solcher Dramen religiösen Charakters, wie sie auch K’üh Yüan im dritten Jahrhundert vor Christo bearbeitete, mehrfach überliefert, und bereits aus dem Jahre 545 v. Chr. haben wir eine Notiz nach der bei Tempelfesten, ganz ähnlich wie im alten Hellas, nach den ernsten Schaustellungen eine Burleske von den Stallknechten aufgeführt wurde. Das zeigt also, dasz die dramatische Kunst der Tang-Zeit nicht einen Anfang, sondern nur eine späte Etappe auf einem langen Wege bedeutet. Auch die Han-Zeit hatte ihre Singspiele, die bereits mit einem umfangreichen szenischen Apparat auf geführt wurden und vielleicht kompliziertere Bühneneinrichtungen voraussetzen lassen, als sie das heutzutage an Einfachheit unserer modernsten Schaubühne ebenbürtige—vielleicht für sie vorbildlich gewordene?—chinesische Theater jetzt bietet.” Pages 58-59.

Altchinesische Liebeskomödien, aus dem chinesischen Urtexte ausgewählt und übertragen von Hans Rudelsberger. Kunstverlag von Anton Schroll & Co. Wien, 1923.

Free translations of five comedies of love (among them two comedies discussed in this book on pages 33 and 96). The work is a splendid specimen of book-making with five colored illustrations by the Chinese artist Hua Mei-chai and numerous woodcuts from the original Chinese editions.

Journal of the North China Branch of the Royal Asiatic Society.

This very interesting journal, so far as I have been able to examine the files, contains only two articles on the theater: Volume XX, “Chinese Theatricals”, and Volume XXI, “Histrionic Notes.” Neither is very important.

This bibliography is by no means exhaustive. There are a great many articles not mentioned here, but they are generally not very instructive. In most cases they are written by travelers who note the obvious things about the Chinese theater. Naturally there is also a great deal of repetition in these writings.

FOOTNOTES