J. G. Kohl’s book, Der Verkehr und die Ansiedlungen der Menschheit in ihrer Abhängigkeit von der Gestaltung der Erdoberfläche,[[97]] occupies itself with the question of the dependence of human progress in general, and of density and concentration of population in particular, upon natural conditions. The causes of these phenomena are, to Kohl, partly moral or political, and partly physical. The physical causes of concentration are twofold: “Teils sind es solche, die von dem mehr oder minder großen Produktenreichtum des Bodens, teils solche, die von der Gestaltung der Erdoberfläche abhängen ... so zeigt sich dann, daß von allen verschiedenen Ursachen der Kondensierung der Bevölkerung die Bodengestaltung die allerwichtigste ist.”[[98]] Opposed to these natural conditions is a series of what Kohl styles political influences, such as national character, institutions created by the State, laws, etc.—“Die moralischen oder politischen Ursachen der verschiedenen Dichtigkeit der Bevölkerung sind in dem Kulturzustande und besonders in der politischen Verfassung der Bewohner der verschiedenen Erdstriche begründet ... Auch sind viele verschiedene Sitten der Völker als einflußreiche Ursachen der mehr oder minder großen Dichtigkeit der Bevölkerung zu betrachten.”[[99]] Not only national character, but also education is to be counted among the political influences: “Unter politischen und moralischen Einflüssen, die nicht von der Natur bedingt werden, verstehen wir solche Kräfte, solche Volkstalente und Eigentümlichkeiten des Charakters, die nicht der Boden, die Luft und das Klima dem Volke geben. So groß nämlich auch die Gewalt des Bodens, des Klimas und der Natur ist, so sehr die Zonen, die Gebirge, die Sümpfe, die Wälder, die Wüsten u.s.w. alle Bevölkerung, die in ihre Gebiete fällt, auf einerlei Weise zu bilden und zu modeln streben, so sehr behauptet doch immer noch nebenher der ursprüngliche Charakter des Stammes und die Erziehung, welche das Volk sich gibt, ihre eigenen Rechte. Es existieren beide Einflüsse neben einander, beschränken sich gegenseitig, aber sie heben sich nicht auf ... Das, was nun nicht vom Boden abhängt und was ein Volk auf jeden Boden, den es bezieht, mit hin bringt, ist wiederum Zweierlei, entweder etwas Angeborenes oder etwas Angenommenes.”[[100]] It is difficult to differentiate between what is due to original endowment and what to the milieu, yet natural influences can not be ignored: “Welcher Geist ... möchte den Versuch wagen, zu entscheiden, was im Charakter des Volkes ... Angenommenes und was Selbstgegebenes sei, was endlich in ihren Handlungen und Bewegungen von Klima und Landesbeschaffenheit bedingt werde. Die Charaktergepräge der Nationen, wie wir sie jetzt in diesen neuesten Momenten der weltgeschichtlichen Entwicklung sehen, sind Gebilde, welche unter der Einwirkung unerforschbar vielfacher Einflüsse entstanden sind.... Und doch stehen sie (die Natureinflüsse, die von den Historikern gewöhnlich unberücksichtigt geblieben sind) vielleicht auch bei allen jenen Dingen, die wir im Vordergrunde agieren sehen, im Hintergrunde und wirken als die Quellen der Erscheinungen mittelbar selbst da, wo wir dieselben anderen Ursachen zuschreiben. So mag jede Art der Staatsverfassung, der Gewerbzweige geschöpft und hervorgeblüht sein aus der Tiefe des Nationalgeistes, des Boden- und des Luftgeistes, während wir sie als Willkürliches und Selbstgegebenes auffassen.”[[101]]

The naturalist Karl Ernst von Baer discusses the influence of external nature upon the social relations of individual nations and upon the history of mankind in general,[[102]] while the geologist Bernhard Cotta attempts to show the effect of soil and geological structure on German life.[[103]] Accepting, in the main, Cotta as a basis, J. Kutzen, in Das deutsche Land, Seine Natur in ihren charakteristischen Zügen und sein Einfluß auf Geschichte und Leben der Menschen, Skizzen und Bilder,[[104]] the bulk of which book is physical geography, intersperses therewith anthropo-geographical statements that are in some cases interwoven in, and in others added to, the descriptive parts, pointing out the relation of environment to the life and history of the Germans.[[105]] Kutzen claims his work to be the first that treats the whole of Germany in the way just indicated.

In The Natural History of the German People,[[106]] W. H. Riehl studies the action of natural conditions on man. He is concerned with the connections between land and people: “Will man die naturgeschichtliche Methode der Wissenschaft vom Volke in ihrer ganzen Breite und Tiefe nachweisen, dann muß man auch in das Wesen dieser örtlichen Besonderungen des Volkstumes eindringen. In der Lehre von der bürgerlichen Gesellschaft ist das Verhältnis der großen natürlichen Volksgruppen zueinander nachgewiesen: hier sollen diese Gruppen nach den örtlichen Bedingungen des Landes, in welchem das Volksleben wurzelt, dargestellt werden. Erst aus den individuellen Bezügen von LAND UND LEUTEN entwickelt sich die kulturgeschichtliche Abstraktion der bürgerlichen Gesellschaft.”[[107]] And “Das vorliegende Buch hat sich das bescheidenere Ziel gesteckt, zusammenhängende Skizzen zu liefern zur Naturgeschichte des Volkes in seinem Zusammenhang mit dem Lande.”[[108]] His chief aim is to prove that the connection between land and people is the basis of all social development and of all social research: “Ich hatte mir von Anbeginn das Ziel gesteckt, den Zusammenhang von Land und Volk als Fundament aller sozialen und politischen Entwicklung, als Ausgangspunkt aller sozialen Forschung nachzuweisen, und dieses Hauptziel, die eigentliche Tendenz des Buches, hat heute noch denselben Wert, dieselbe fördernde Kraft wie vor einem Menschenalter.”[[109]] He wants to show how “Volksart” and “Landesart” hang together, how nationality grows organically out of the soil: “Ich nenne dieses Wanderbuch einen zweiten Band zu ‘Land und Leuten.’ In jener Schrift verarbeite ich zahlreiche Wanderskizzen, um den Zusammenhang von Volksart und Landesart, das organische Erwachsen des Volkstumes aus dem Boden nachzuweisen.”[[110]] Everywhere Riehl finds “an organic relation between nature and man,” according to Gooch.[[111]] Riehl recognizes “that man could only develop within the limits imposed by nature.”[[112]] The problem of how locality affects social groups has, of course, not originated with Riehl, but it received a reformulation at his hands. It must be added, however, that his bombastic assertions far outrun his data. His claims are disproportionate to his facts.[[113]]

Alfred Kirchhoff brilliantly sketches the reciprocal relations between land and people in Germany, in an essay entitled Die deutschen Landschaften und Stämme.[[114]]

Achelis[[115]] refers to Bastian’s doctrine of geographical provinces, “wo eine Reihe rein physikalischer Agentien: Temperatur, Boden, Flora, Fauna, etc. sich mit entsprechenden psychischen kombinieren, so daß man in konzentrischer Reihenfolge von botanischen, zoologischen und anthropologischen Kreisen reden könnte. Der leitende Grundsatz, sagt Bastian, für geographisch-typische Provinzen fällt in die Abhängigkeit des Organismus von seiner geographischen Umgebung (le Milieu oder Monde ambiant), in eine gegenseitig festgeschlossene Wechselwirkung und also in Naturgesetze, mit denen sich rechnen läßt (Zur Lehre von den geographischen Provinzen [Berlin, 1886], S. 6).”

The reciprocal influences of man and his environment are illustrated by Alfred Kirchhoff in Mensch und Erde, Skizzen von den Wechselbeziehungen zwischen beiden.[[116]]

Ferdinand von Richthofen[[117]] traces the gradual evolution of “Siedlung und Verkehr,” under which two concepts he subsumes all relations of man to the soil.[[118]]

It was Friedrich Ratzel, however, who “performed the great service of placing anthropo-geography on a secure scientific basis. He had his forerunners in Montesquieu,[[119]] Alexander von Humboldt, Buckle, Ritter, Kohl, Peschel and others; but he first investigated the subject from the modern scientific point of view, ... and based his conclusions on world-wide inductions, for which his predecessors did not command the data.”[[120]] He “has written the standard work on Anthropogeographie.”[[121]] Employing the analytical method, Ratzel was the first to divide the subject-matter into categories: “Ratzel hat das Verdienst, daß er zuerst den Stoff in Kategorien teilte. Er wendet die analytische Methode der allgemeinen Geographie an und betrachtet den Einfluß einzelner Naturgegebenheiten auf den Menschen, z.B. der Inseln, Halbinseln, Gebirge, Ebenen, Steppen, Wüsten, Küsten, Flußmündungen[[122]] usw. Die analytische Methode allein kann zum Ziele führen.”[[123]] The great and permanent merit of Ratzel’s Politische Geographie[[124]] is its setting forth how closely the State is bound to the physical milieu.[[125]] It treats partly of the effect of nature and soil on the formation of the State and on political boundaries.[[126]] Ratzel expounds environmental action also in his books Die Vereinigten Staaten von Amerika,[[127]] The History of Mankind,[[128]] and in his article on “The Principles of Anthropo-geography.”[[129]] Among his followers is to be counted Andrew R. Cowan, whose Master-Clues in World-History[[130]] is “deeply impregnated with Ratzel’s teachings.”[[131]] Camille Vallaux devotes the fifth chapter (pp. 145–73) of his Géographie Sociale, Le Sol et L’État,[[132]] to a criticism of the theories of Raum (space) and of Lage (situation) as developed by Ratzel in his Politische Geographie. And, in general, Ratzel’s “published work had been open to the just criticism of inadequate citation of authorities.”[[133]] O. Schlüter in “Die leitenden Gesichtspunkte der Anthropogeographie, insbesondere der Lehre Friedrich Ratzels”[[134]] gives us the best single estimate of Ratzel, the best orientation—within the compass of an article well written, well poised, and illuminating—on Ratzel’s work, thought, method, and application.[[135]]

Geography and History

We shall now see, first, the stand taken by some French writers, and then that taken by German and English writers, on the question of how physical environment affects history.