[40]. “Da Bodin hauptsächlich an die Anschauungen des Aristoteles anknüpft, ...—Auch an Strabo, der dem Einfluß des Klimas und der Landesnatur schon die schöpferischen Kräfte des Volksgeistes gegenübergestellt hat, lehnt sich Bodin an.”—Fritz Renz, Jean Bodin, Ein Beitrag z. Geschichte d. hist. Methode im 16. Jahrhundert [Geschichtliche Untersuchungen hg. v. Karl Lamprecht, III. Bd., I. Heft], (Gotha, 1905, 84 pp.), p. 48 n.
[41]. Methodus ad facilem historiarum cognitionem, published in 1566.
[42]. Flint, l.c., 198.—The ‘Republic’ was first published in 1576 in French under the title De la République. Eight years later (1584) Bodin himself translated it into Latin as De Republica Libri Sex. See Ludwig Stein, Die soziale Frage im Lichte der Philosophie (2. verb. Aufl., Stuttgart, 1902), p. 217 n.
[43]. Compare Dutoit, Die Theorie des Milieu, pp. 58–62.
[44]. “Die physische Konstitution des Menschen hängt nach Bodin eng mit den klimatischen Verhältnissen seiner Heimat zusammen und entspricht dem Verhalten der Erde, die er bewohnt ...”—Renz, Jean Bodin (1905), p. 50.—“... Da der animalische Körper wie alle Körper aus einer Mischung der Elemente besteht, so ergibt sich eine direkte Abhängigkeit der physischen Konstitution von der umgebenden Natur, ja sogar eine Übereinstimmung mit dem Verhalten der Erde in dem betreffenden Himmelsstrich. Der menschliche Körper reagiert auf die klimatischen Einflüsse genau so wie die Erde, die er bewohnt, ...”—Ibidem, p. 44.
[45]. Discussed by Renz, l.c., pp. 47–61, in the chapter “Die Theorie des Klimas.”—“Behandelt wird die Theorie des Klimas nach dem 5. Kapitel des ‘Methodus,’ in dem sich Bodin zum ersten Male mit dieser Doktrin befaßte; zur Erläuterung wird auch das 1. Kapitel des V. Buches der ‘République’ herangezogen, in dem die Theorie des Klimas, aber in gedrängterer Form, wiederholt wird.”—Ibid., p. 47 n. Cf. also p. 45.
[46]. “Sogar das Temperament variiert nach dem Klima ...
“Wie das Temperament wird die Sprache von dem inneren physischen Bau abhängig gedacht ...
“Ebenso wird die Fortpflanzungsfähigkeit in direkte Abhängigkeit von der physischen Konstitution gebracht ...”—Ibid., pp. 52 f.
[47]. “Wie das Äußere und die physische Konstitution hängen auch die Anlagen und Fähigkeiten der Völker mit den klimatischen Verschiedenheiten zusammen ...”—Ibid., p. 54.