[44] Historiæ ipsius præter delectationem utilitas nulla est, quam ut religionis Christianæ veritas demonstretur, quod aliter quam per historiam fieri non potest.—Leibniz, Opera, ed. Dutens, vi. 297. The study of Modern History is, next to Theology itself, and only next in so far as Theology rests on a divine revelation, the most thoroughly religious training that the mind can receive. It is no paradox to say that Modern History, including Medieval History in the term, is co-extensive in its field of view, in its habits of criticism, in the persons of its most famous students, with Ecclesiastical History.—Stubbs, Lectures, 9. Je regarde donc l'étude de l'histoire comme l'étude de la providence.—L'histoire est vraiment une seconde philosophie.—Si Dieu ne parle pas toujours, il agit toujours en Dieu.—D'Aguesseau, Œuvres, xv. 34, 31, 35. Für diejenigen, welche das Wesen der menschlichen Freiheit erkannt haben, bildet die denkende Betrachtung der Weltgeschichte, besonders des christlichen Weltalters, die höchste, und umfassendste Theodicee.—Vatke, Die Menschliche Freiheit, 1841, 516. La théologie, que l'on regarde volontiers comme la plus étroite et la plus stérile des sciences, en est, au contraire, la plus étendue et la plus féconde. Elle confine à toutes les études et touche à toutes les questions. Elle renferme tous les éléments d'une instruction libérale.—Scherer, Mélanges, 522. The belief that the course of events and the agency of man are subject to the laws of a divine order, which it is alike impossible for any one either fully to comprehend or effectually to resist—this belief is the ground of all our hope for the future destinies of mankind.—Thirlwall, Remains, iii. 282. A true religion must consist of ideas and facts both; not of ideas alone without facts, for then it would be mere philosophy; nor of facts alone without ideas, of which those facts are the symbols, or out of which they are grounded; for then it would be mere history.—Coleridge, Table Talk, 144. It certainly appears strange that the men most conversant with the order of the visible universe should soonest suspect it empty of directing mind; and, on the other hand, that humanistic, moral and historical studies—which first open the terrible problems of suffering and grief, and contain all the reputed provocatives of denial and despair—should confirm, and enlarge rather than disturb, the prepossessions of natural piety.—Martineau, Essays, i. 122. Die Religion hat nur dann eine Bedeutung für den Menschen, wenn er in der Geschichte einen Punkt findet, dem er sich völlig unbedingt hingeben kann.—Steffens, Christliche Religionsphilosophie, 440, 1839. Wir erkennen darin nur eine Thätigkeit des zu seinem ächten und wahren Leben, zu seinem verlornen, objectiven Selbstverständnisse sich zurücksehnenden christlichen Geistes unserer Zeit, einen Ausdruck für das Bedürfniss desselben, sich aus den unwahren und unächten Verkleidungen, womit ihn der moderne, subjective Geschmack der letzten Entwicklungsphase des theologischen Bewusstseyns umhüllt hat, zu seiner historischen allein wahren und ursprünglichen Gestalt wiederzugebären, zu derjenigen Bedeutung zurückzukehren, die ihm in dem Bewusstseyn der Geschichte allein zukommt und deren Verständniss in dem wogenden luxuriösen Leben der modernen Theologie längst untergegangen ist.—Georgii, Zeitschrift für Hist. Theologie, ix. 5, 1839.

[45] Liberty, in fact, means just so far as it is realised, the right man in the right place.—Seeley, Lectures and Essays, 109.

[46] In diesem Sinne ist Freiheit und sich entwickelnde moralische Vernunft und Gewissen gleichbedeutend. In diesem Sinne ist der Mensch frei, sobald sich das Gewissen in ihm entwickelt.—Scheidler, Ersch und Gruber, xlix. 20. Aus der unendlichen und ewigen Geltung der menschlichen Persönlichkeit vor Gott, aus der Vorstellung von der in Gott freien Persönlichkeit, folgt auch der Anspruch auf das Recht derselben in der weltlichen Sphäre, auf bürgerliche und politische Freiheit, auf Gewissen und Religionsfreiheit, auf freie wissenschaftliche Forschung u.s.w., und namentlich die Forderung dass niemand lediglich zum Mittel für andere diene.—Martensen, Christliche Ethik, i. 50.

[47] Es giebt angeborne Menschenrechte, weil es angeborne Menschenpflichten giebt.—Wolff, Naturrecht; Lœper, Einleitung zu Faust, lvii.

[48] La constitution de l'état reste jusqu'à un certain point à notre discrétion. La constitution de la société ne dépend pas de nous; elle est donnée par la force des choses, et si l'on veut élever le langage, elle est l'œuvre de la Providence.—Rémusat, Revue des Deux Mondes, 1861, v. 795.

[49] Die Freiheit ist bekanntlich kein Geschenk der Götter, sondern ein Gut das jedes Volk sich selbst verdankt und das nur bei dem erforderlichen Mass moralischer Kraft und Würdigkeit gedeiht.—Ihering, Geist des Römischen Rechts, ii. 290. Liberty, in the very nature of it, absolutely requires and even supposes, that people be able to govern themselves in those respects in which they are free; otherwise their wickedness will be in proportion to their liberty, and this greatest of blessings will become a curse.—Butler, Sermons, 331. In each degree and each variety of public development there are corresponding institutions, best answering the public needs; and what is meat to one is poison to another. Freedom is for those who are fit for it.—Parkman, Canada, 396. Die Freiheit ist die Wurzel einer neuen Schöpfung in der Schöpfung.—Sederholm, Die ewigen Thatsachen, 86.

[50] La liberté politique, qui n'est qu'une complexité plus grande, de plus en plus grande, dans le gouvernement d'un peuple, à mesure que le peuple lui-même contient un plus grand nombre de forces diverses ayant droit et de vivre et de participer à la chose publique, est un fait de civilisation qui s'impose lentement à une société organisée, mais qui n'apparaît point comme un principe à une société qui s'organise.—Faguet, Revue des Deux Mondes, 1889, ii. 942.

[51] Il y a bien un droit du plus sage, mais non pas un droit du plus fort.—La justice est le droit du plus faible.—Joubert, Pensées, i. 355, 358.

[52] Nicht durch ein pflanzenähnliches Wachsthum, nicht aus den dunklen Gründen der Volksempfindung, sondern durch den männlichen Willen, durch die Ueberzeugung, durch die That, durch den Kampf entsteht, behauptet, entwickelt sich das Recht. Sein historisches Werden ist ein bewusstes, im hellen Mittagslicht der Erkenntniss und der Gesetzgebung.—Rundschau, Nov. 1893, 313. Nicht das Normale, Zahme, sondern das Abnorme, Wilde, bildet überall die Grundlage und den Anfang einer neuen Ordnung.—Lasaulx, Philosophie der Geschichte, 143.

[53] Um den Sieg zu vervollständigen, erübrigte das zweite Stadium oder die Aufgabe: die Berechtigung der Mehrheit nach allen Seiten hin zur gleichen Berechtigung aller zu erweitern, d.h. bis zur Gleichstellung aller Bekenntnisse im Kirchenrecht, aller Völker im Völkerrecht, aller Staatsbürger im Staatsrecht und aller socialen Interessen im Gesellschaftsrecht fortzuführen.—A. Schmidt, Züricher Monatschrift, i. 68.