Sie zög’ einen Falken, stark-, schön- und wilden,
Den griffen ihr zwei Aare, dass sie es mochte sehn;
Ihr konnt’ auf dieser Erde grösser Leid nicht geschehn.
Sie sagt’ ihrer Mutter den Traum, Frau Uten;
Die wusst’ ihn nicht zu deuten als so der guten:
“Der Falke, den du ziehest, das ist ein edler Mann;
Ihn wolle Gott behüten, sonst ist es bald um ihn getan.”
“Was sagt Ihr mir vom Manne, vielliebe Mutter mein?
Ohne Reckenminne will ich immer sein;
So schön will ich verbleiben bis an meinen Tod,