Ein in die Burg und eilte darauf zum Gemache des Königs.
Aber er fand auf dem Wege die einsam sitzende Hildgund
Und er sagte zu ihr nach süssem Kuss und Umarmung:
“Bringe mir schnell zu trinken, denn müde bin ich und durstig.”
Eilig füllte mit Wein sie drauf den köstlichen Becher,
Reichte dem Helden ihn dar, der fromm ihn bekreuzte und annahm
Und mit der Hand darauf die Rechte der Jungfrau umfasste.
Schweigend stand sie dabei und sah dem Manne ins Antlitz.
Und es reichte ihr Walter sodann das geleerte Gefäss hin;
Wohl war beiden bekannt, dass einst sie verlobt mit einander.