From ‘Spring’: Lines 31-97

Ihr, deren zweifelhaft Leben gleich trüben Tagen des Winters

Ohn’ Licht und Freude verfliesst, die ihr in Höhlen des Elends

Die finstern Stunden verzeufzt, betrachtet die Jugend des Jahres!

Dreht jetzt die Augen umher, lasst tausend farbichte Scenen

Die schwarzen Bilder verfärben! Es mag die niedrige Ruhmsucht,

Die schwache Rachgier, der Geiz und seufzender Blutdurst sich härmen;

Ihr seid zur Freude geschaffen, der Schmerz schimpft Tugend und Unschuld.

Saugt Lust und Anmut in euch! Schaut her, sie gleitet im Luftkreis

Und grünt und rieselt im Thal. Und ihr, ihr Bilder des Frühlings,