Ihr blühenden Schönen, flieht jetzt den atemraubenden Aushauch

Von güldnen Kerkern der Städte! Kommt, kommt in winkende Felder!

Kommt, überlasset dem Zephyr die kleinen Wellen der Locken,

Seht euch in Seen und Bächen, gleich jungen Blumen des Ufers!

Pflückt Morgentulpen voll Tau, und ziert den wallenden Busen!

Hier, wo das hohe Gebirge, bekleidet mit Sträuchen und Tannen,

Zur Hälfte den bläulichen Strom, sich drüber neigend, beschattet,

Will ich ins Grüne mich setzen auf seinen Gipfel und um mich

Thal und Gefilde beschauen. O, welch ein frohes Gewühle

Belebt das streifichte Land! Wie lieblich lächelt die Anmut