Blasius. Schöner Spass dies! Greif zu! ich bin dein Feind den Augenblick.

Wild. Mit dir mich schiessen? Sieh, Blasius! Ich wünschte jetzt in der Welt nichts als mich herumzuschlagen, um meinem Herzen einen Lieblingsschmaus zu geben. Aber mit dir? Ha! Ha! (Hält ihm die Pistole vor.) Sieh ins Mundloch und sag, ob dir’s nicht grösser vorkommt als ein Tor in London? Sei gescheit, Freund! Ich brauch’ und lieb’ euch noch, und ihr mich vielleicht auch. Der Teufel konnte keine grössre Narren und Unglücksvögel zusammen führen als uns. Deswegen müssen wir zusammen bleiben, und auch des Spasses halben. Unser Unglück kommt aus unserer eignen Stimmung des Herzens, die Welt hat dabei getan, aber weniger als wir.

Blasius. Toller Kerl! Ich bin ja ewig am Bratspiess.

La Feu. Mich haben sie lebendig geschunden und mit Pfeffer eingepökelt. —Die Hunde!

Wild. Wir sind nun mitten im Krieg hier, die einzige Glückseligkeit, die ich kenne, im Krieg zu sein. Geniesst der Scenen, tut was ihr wollt.

La Feu. Ich bin nicht für’n Krieg.

Blasius. Ich bin für nichts.

Wild. Gott mach euch noch matter! —Es ist mir wieder so taub vorm Sinn. So gar dumpf. Ich will mich über eine Trommel spannen lassen, um eine neue Ausdehnung zu kriegen. Mir ist so weh wieder. O könnte ich in dem Raum dieser Pistole existieren, bis mich eine Hand in die Luft knallte! O Unbestimmtheit! wie weit, wie schief führst du die Menschen!

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From Leisewitz’ ‘Julius of Tarentum,’ Act 3, Scene 3.[2]