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From ‘Cabal and Love,’ Act 1, Scene 4.
Ferdinand von Walter. Louise.[2]
(Er fliegt auf sie zu—sie sinkt entfärbt und matt auf einen Sessel—er bleibt vor ihr stehen—sie sehen sich eine Zeitlang stillschweigend an. Pause.)
Ferdinand. Du bist blass, Louise?
Louise (steht auf und fällt ihm um den Hals). Es ist nichts! nichts! Du bist ja da! Es ist vorüber!
Ferdinand (ihre Hand nehmend und zum Munde führend). Und liebt mich meine Louise noch? Ich fliege nur her, will sehen, ob du heiter bist, und gehn und es auch sein. —Du bist’s nicht.
Louise. Doch, doch, mein Geliebter.
Ferdinand. Rede mir Wahrheit! Du bist’s nicht. Ich schaue durch deine Seele wie durch das klare Wasser dieses Brillanten. (Er zeigt auf seinen Ring.) Hier wirft sich kein Bläschen auf, das ich nicht merkte—kein Gedanke tritt in dies Angesicht, der mir entwischte. Was hast du? Geschwind! Weiss ich nur diesen Spiegel helle, so läuft keine Wolke über die Welt. Was bekümmert dich?
Louise (sieht ihn eine Weile stumm und bedeutend an, dann mit Wehmut). Ferdinand! Ferdinand! Dass du noch wüsstest, wie schön in dieser Sprache das bürgerliche Mädchen sich ausnimmt—