Ettmüller gives full expression to his theories and aims:—

‘Vor Allem habe ich so wörtlich als möglich übersetzt, da Treue das erste Erforderniss einer guten Übersetzung ist. Dann aber war mein Augenmerk vorzüglich auf Wohlklang und Verständlichkeit gerichtet. Letztere werden bei Übersetzungen dieser Art nur zu oft vernachlässigt, da manche der Ansicht sind, ihre Arbeit sei um so besser, je treuer sie die äussere Form des Originals in allen Einzelheiten wiedergebe. Aber dieweil diese so mühsam an der Schale knacken, entschlüpft ihnen nicht selten der Kern. Mein Bestreben war demnach keineswegs, z.B. jeden Vers ängstlich dem Originale nachzubilden, so dass die genaueste Übereinstimmung zwischen der Silbenzahl und den Hebungen oder gar dem Klange der Verse Statt fände. Das wäre ohnehin, ohne der deutschen Sprache die schreiendste Gewalt anzuthun, unmöglich gewesen. Ich habe vielmehr darnach mit Sorgfalt gestrebt, die Versbildung des angelsächsischen Gedichtes mir in allen ihren Erscheinungen klar zu machen, und dann frei nach dem gewonnenen Schema gearbeitet. Daher kann ich versichern, dass man für jeden Vers meiner Übersetzung gewiss ein angelsächsisches Vorbild findet, wenn auch nicht grade jedesmal die Verse einander decken. Dass dabei übrigens der höheren Rhythmik, d.h. dem ästhetisch richtigen Verhältnisse des Ausdruckes zu dem Ausgedrückten oder, mit Klopstock zu reden, des Zeitausdruckes oder Tonverhaltes (der Bewegung) zu dem Gedanken, überall die grösste Sorgfalt zugewendet ward, das braucht, dünkt mich, keiner besondern Versicherung; dies aber kann erreicht werden auch ohne knechtische Nachbildung des Originals.’ —Page 59.

Text, and Indebtedness to Preceding Scholars.

The translation is founded on Kemble’s text of 1835[1], to which the introduction and notes are also indebted.

Like Kemble, Ettmüller was a close student of the works of Jakob Grimm, and his interpretation of obscure lines (especially passages relating to Germanic antiquities) is largely due to the study of such works as the Deutsche Mythologie (1833), the Deutsche Rechtsalterthümer (1828), and the Deutsche Sagen (1816–8). Cf. lines 458, 484.

Extract.

Ecglâfes Sohn Hûnferdh da sagte,

der zu Füssen sass dem Fürsten der Skildinge,

entband Beadurunen—ihm war Beowulfes Beginn,

des muthigen Meergängers, mächtig zuwider;