Ich möchte hingeh’n wie der Blume Duft,
Der freudig sich dem schönen Kelch entringet
Und auf dem Fittig blüthenschwangrer Luft
Als Weihrauch auf des Herrn Altar sich schwinget.
Ich möchte hingeh’n wie der Thau im Thal,
Wenn durstig ihm des Morgens Feuer winken;
O wollte Gott, wie ihn der Sonnenstrahl,
Auch meine lebensmüde Seele trinken!
Ich möchte hingeh’n wie der bange Ton,
Der aus den Saiten einer Harfe dringet;