[25] Ibid.:
Wir wurden früh entfernt
Von Lebechören;
Doch dieser hat gelernt,
Er wird uns lehren.
[26] Faust, Part ii. Act v., Mitternacht:
Noch hab’ ich mich ins Freie nicht gekämpft.
Könnt ich Magie von meinem Pfad entfernen,
Die Zaubersprüche ganz und gar verlernen,
Stünd’ ich, Natur, vor dir ein Mann allein.
Da wär’s der Mühe wert, ein Mensch zu sein.
[27] Faust, Part ii, Act v., Himmel:
Alles Vergängliche
Ist nur ein Gleichnis;
Das Unzulängliche,
Hier wird’s Ereignis;
Das Unbeschreibliche,
Hier ist es gethan;
Das Ewig-Weibliche
Zieht uns hinan.
[28] Cf. Trilogie der Leidenschaft, 1823:
Mich treibt umher ein unbezwinglich Sehnen;
Da bleibt kein Rat als grenzenlose Thränen....
Und so das Herz erleichtert merkt behende
Dass es noch lebt und schlägt und möchte schlagen,...
Da fühlte sich—o, dass es ewig bliebe!—
Das Doppelglück der Töne wie der Liebe.
[29] Aus dem Nachlass, Abkündigung:
Menschen Leben ist ein ähnliches Gedicht;
Es hat wohl einen Anfang, hat ein Ende,
Allein ein Ganzes ist es nicht.