Ferner finden sich Bruchstücke, die nahezu die Hälfte des Spieles ausmachen, und welche durch Inhaltsangaben der übersprungenen Stellen verbunden sind, bei Henry Morley, i. s. English Plays, London, s. a., p. 198-209. Abgedruckt wurden die ZZ. 262-574, 580-623, 628-682, 1392-1570, 1625-1725, 1796-2080, 2397-2656. Der Text ist modernisiert, und kräftige Verwünschungen oder andere Ausdrücke, an denen man Anstoss nehmen könnte, sind entweder ganz ausgelassen oder durch unschuldigere Redewendungen ersetzt.
Auch W. H. Williams hat in seinen Specimens of the Elizabethan Drama, Oxford 1905, aus Satiromastix Act. I. Sc. II in modernisiertem Text abgedruckt und zwar ZZ. 261-547 unter Auslassung der anstössigen Stellen.
Bei der Herstellung der vorliegenden Ausgabe wurde der Text der Q1 zu Grunde gelegt und die tatsächlichen Verbesserungen von Q2 berücksichtigt. Die Lesart und die Orthographie der Quarto wurde überall, wo nicht offenkundige Druckfehler vorlagen, aufs Sorgfältigste beibehalten. Auch die Interpunktion, selbst wenn sie mangelhaft war, wurde getreu wiedergegeben und nur in den notwendigsten Fällen geändert. Nicht notiert wurden die Stellen, in welchen statt der Kursiv-Lettern Antiqua in die Personenbezeichnungen eingedrungen sind. Wegen der übrigen Änderungen bez. Verbesserungsvorschläge des Textes muss ich auf die Abschnitte «[Text-Noten]» und «[Anmerkungen]» verweisen.
[1] Penniman, The War of the Theatres, i. d. Publications of the University of Pennsylvania, Boston, 1897.
[2] Small, The Stage-Quarrel, Heft 1 der Forschgn. z. engl. Sprache und Litteratur, Breslau, 1899.
[3] Es ist vielleicht nicht uninteressant, noch einmal an Swinburne’s Artikel im XIX th Century, XXI, 1887, p. 81-103, zu erinnern und zu zeigen, was alles in den Satiromastix hineingeheimnist wurde: Rufus sollte Shakespeare sein, Vaughan-Lyly, Tucca-Sir Phil. Sidney, Bubo-Bacon, Flash-Sir W. Raleigh, Cælestine-Queen Elizabeth!
[4] von Small, p. 24 ff. auf ca Februar-März 1600/01 angesetzt.
[5] Small’s Beweisführung dazu (p. 31 ff.) scheint mir so gelungen, dass sie einer Erneuerung nicht bedarf; cf. [Anm. z. Z. 2642.]