Q1:1.) C. 34. c. 27 im Brit. Museum
2.) C. 12. f. 3 (2) im »»
Q2:3.) Exemplar der Dyce Library
4.) Exemplar der Bodleiana.

Von diesen dürfte Q1 die ältere sein und zwar hauptsächlich mit Rücksicht auf die Korrekturen in Z. 2480, wo das ungewöhnliche Mon du durch das leichter verständliche Mon Dieu ersetzt wurde, und in Z. 2490, wo das ursprünglich richtige, aber in den ersten Exemplaren schlecht geratene Tamor vollends in Tam or getrennt wurde.

Was das Aussehen der einzelnen Exemplare betrifft, so wäre zu erwähnen, dass № 1 und 3 ziemlich gut erhalten, letzteres aber stark beschmutzt ist. № 2, das mit anderen Stücken Dekkers zusammen gebunden ist, ist gleichfalls gut erhalten und zeigt nur in der Paginierung, die in der bekannten Weise A A2 A3. B B2... M3 durchgeführt ist, eine kleine Abweichung, insofern C3 beim Drucke offenbar ausgesprungen ist und irrtümlich durch C2 ersetzt wurde. № 4 ist hinsichtlich der Deutlichkeit des Druckes vielleicht das beste. Es enthält Notizen von der Hand Malones (?). Auf dem Titelblatt ist der Namenszug Dekker’s oben auf einem Stückchen Papier aufgeklebt. Wer mag der Schreiber desselben sein?

Was die Vignetten des alten Druckes betrifft, so wäre zu sagen: pag. 1 weist einen Kreis mit ornamentalen Verzierungen auf; p. 5 und 9 in der Mitte die über Wolken schwebende Sonne, rechts und links davon je einen Amor; p. 6 eine Maske mit ornamentalem Schmuck, und p. 76 Maske mit Arabesken.


Von den späteren Ausgaben des Satiromastix wurde die erste veranstaltet von Hawkins in The Origin of the English Drama, Oxford 1773, vol. III. Der in der Orthographie modernisierte und mit einigen Anmerkungen versehene Text ist nicht ganz so sorgfältig wiedergegeben worden, wie man es bei dem sonst gewissenhaften Herausgeber erwartet. Es fehlen nämlich die Zeilen 119 und 1998-2006, was im ersteren Falle auch eine Verschiebung der Reden zur Folge hatte.


Die zweite finden wir in den Dramatic Works of Thomas Dekker [ed. R. H. Shepherd], London 1873 (Pearson) vol. I. Dass in dieser Ausgabe der Dekker’schen Werke die Orthographie oft unbewusst modernisiert und mancher neue Druckfehler dazu gekommen ist, ist bekannt, und auch der Satiromastix ist hievon nicht verschont geblieben.