[25] Lucrezia Floriani.
[26] Nous nous plaisons à citer ici quelques lignes du Cte Charles Zaluski, orientaliste et diplomate distingué au service de l'Autriche, petit fils du Pce Oginski, auteur de la polonaise dont nous avons parlé plus haut et mentionné la vignette étrange. D'entre beaucoup de compatriotes de Chopin, le Cte Zaluski, musicien éminent, sut peut-être le mieux saisir le sens, l'esprit, l'âme, de ses œuvres.—Dans un intéressant article sur Chopin, que publia une Revue littéraire de Vienne, Die Dioskuren, II. Band, ce diplomate, qui est un poète élégant en même temps qu'un orientaliste distingué, dit:
Kein Werk des Meisters ist aber geeigneter, einen Einblick in den erstaunlichen Reichthum seiner Gedanken zu gewähren, als seine Präludien. Diese zarten, oft ganz kleinen Vorspiele sind so stimmungsvoll, dass es kaum möglich ist, beim Anhören derselben sich der herandringenden poetischen Anregungen zu erwehren. An und für sich bestimmt, musikalische Intentionen mehr auszudeuten als auszuführen, zaubern sie lebhafte Bilder hervor, oder so zu sagen selbstentstandene Gedichte, die dem Herzensdrang entsprechenden Gefühlen Ausdruck zu geben suchen. Bewegt, leidenschaftlich, zuletzt so wehmüthig ruhig ist das Prälude in Fis-moll, dass man unwillkürlich daran einen deutlichen Gedanken knüpft, indem man sagt:
Es rauschen die Föhren in herbstlicher Nacht,
Am Meer die Wogen erbrausen,
Doch wildere Stürme mit böserer Macht
Im Herzen der Sterblichen hausen.
Denn ruht wohl die See bald und seufzet kein Ast,
Das Herz, ach! muss grollen und klagen.
Bis dass ein Glöcklein es mahnet zur Rast
Und jetzo es aufhört zu schlagen!
Zwei reizende Gegenstücke erinnern an eine Theokritische Landschaft, an einen rieselnden Bach und Hirtenflötentöne. Der Absicht, die Rollen unter beide Hände zweifach zu vertheilen, entsprang die doppelte Darstellung, deren Analogien und Contraste in fast mikroskopischen Verhältnissen wunderbar erscheinen. Sie erinnern an jene wundervollen Gebilde der Natur, die im kleinsten Raum eine so erstaunliche Zahlenmenge aufweisen. Man zähle nur die Noten des zuerst erwähnten Vorspieles; ihre Zahl beträgt gegen fünfzehnhundert; die kaum eine Minute ausfüllen.—Anderswo rollen Orgeltöne im weiten Domesraum, oder es erzittern im fahlen Mondlichte Friedhofsklagetöne, während Irrlichter geisterhaft vorbeihuschen. Dort wandelt der Sänger am Meeresufer und der Athemzug des bewegten Elementes umweht ihn mit unbekannten Stimmungen aus fernen Welten.
Es fehlt nicht an traditionellen Auslegungen mancher Schöpfungen Chopin's. Wer denkt da nicht gleich an das Prälude in Es-dur, das an einem stürmischen Tage auf den Balearen entstand. Gleichmässig und immer wiederkehrend fallen bei Sonnenschein Regentropfen herab; dann verfinstert sich der Himmel und ein Gewitter durchbraust die Natur. Nun ist es vorübergezogen und wieder lacht die Sonne; doch die Regentropfen fallen noch immer!...
[27] Lettres d'un voyageur.
[28] André.
[29] Lettres d'un voyageur.