Sein eignes Bildnis ihm entwarf in ries’gen Schattenrissen.

Wie sanft und ruhig dieser doch die helle Bahn vollendet

Und, ach, wie er zu seiner Sonne hin die Augen wendet!

Der Ritter beugt das Haupt: ihm dünkt, als ob im fahlen Licht

Ein höhnisch Lächeln spielt um das verzerrte Angesicht.

So traurig sinnend oder alles Denkens bar, gefangen

Im Wirrwarr feindlicher Gefühle, wo der Schmerz, das Bangen,

Erinn’rung, Liebe, Glück, ja alles, alles scheint zu enden,

Irrt er ums Haus herum, das schweigend ruht in Schlafes Händen

Und stille, taub und tot den teuren Schatz im Schoße hält,