Warum will er, da wir verbunden schon, uns trennen noch?

Umsonst, umsonst, mein Lieber! Ob auch Lipp an Lippe hängt,

Sieh, wie er mit dem Laub sich neigt und zwischen uns sich drängt!

Erinnere, mein Teurer, dich im heißen Waffentanz,

Wie auch beim Siegeslärm, daß deines Ruhmes Strahlenkranz,

Mag er, der Sonn am Himmel gleich, jetzt rein und schön erblühn,

Die Nacht vielleicht herniederwinkt mit ihrem Abendglühn!

Begrüb sie doch im Schoß der Finsternis zuerst Marien!

Nicht wahr, mein Waclaw, du wirst tapfer, mannhaft in den Schlachten,

Ausdauernd, tatenkräftig sein, doch Vorsicht nicht verachten?