Den schlanken Leib so heftig zitternd an des Gatten Herz,
Die Ohnmacht färbt so fahl die Wangen und so innig warm
Drängt an den holden, süßen Busen ihn der schöne Arm,
Daß, als er sich so tränenreichem Kuß entziehen wollte,
Ein Weh ihn faßt, wie wenn er sie vom Herzen reißen sollte.
Zu bleiben war unmöglich: nein! er spräch der Ehre Hohn
Und gäb die Liebe sonst der Schande preis zum bittern Lohn.
Und doch, wie tief, wie düster sind die Leiden, die ihn quälen!
Kann die Verzweiflung seines Weibes wohl den Mut ihm stählen?
Gleich schwer ists, allen ihren Reizen Lebewohl zu sagen,