7.

An Sorgen ist das Leben reich, an Dornen und an Weh’n,

Viel Tränen fließen offen zwar, doch mehr noch ungesehn;

Und wer im Schmerzgestöhne bricht in gellend Lachen

Den nennt man glücklich hier, dem Tollen gleich im Narrenhaus.

Wenn aber das Gemüt dem edlen innern Drang vertraut,

Aus heiligster Gefühle Schutt das Leben neu erbaut

Und eingewiegt in tück’sche Zuversicht nach jedem Schritte

Abgründe gähnen sieht und selber sich in ihrer Mitte;

— Dem Vogel gleich, der flatternd kam — den Jungen Az zu bringen