Mir ekelt vor diesem Tintenkleksenden Sekulum25, wenn ich in meinem Plutarch lese von großen Menschen.

SPIEGELBERG

stellt ihm ein Glas hin, und trinkt.

Den Josephus mußt du lesen.

MOOR

Der lohe Lichtfunke Prometheus ist ausgebrannt, dafür nimmt man itzt die Flamme von Berlappenmehl — Theaterfeuer, das keine Pfeife Tabak anzündet. Da krabbeln sie nun, wie die Ratten auf der Keule des Herkules, und studieren sich das Mark aus dem Schädel was das für ein Ding sei, das er in seinem Hoden geführt hat? Ein französischer Abbé doziert, Alexander26 sei ein Hasenfuß gewesen, ein schwindsüchtiger Professor hält sich bei jedem Wort ein Fläschchen Salmiakgeist vor die Nase, und liest ein Kollegium über die Kraft. Kerls, die in Ohnmacht fallen wenn sie einen Buben gemacht haben, kritteln über die Taktik des Hannibals — feuchtohrige Buben fischen Phrases aus der Schlacht bei Kannä, und greinen über die Siege des Scipio, weil sie sie exponieren27 müssen.

SPIEGELBERG

Das ist ja recht Alexandrinisch geflennt.

MOOR

Schöner Preis für euren Schweiß in der Feldschlacht, daß ihr jetzt in Gymnasien28 lebet, und eure Unsterblichkeit in einem Bücherriemen mühsam fortgeschleppt wird. Kostbarer Ersatz eures verpraßten Blutes, von einem Nürnberger Krämer um Lebkuchen gewickelt — oder, wenns glücklich geht, von einem französischen Tragödienschreiber auf Stelzen geschraubt, und mit Drahtfäden gezogen zu werden. Hahaha!