Threnodie I

All ihr Tränen, die einst Heraklit vergossen,

Klag’ und Jammer, Simonides’ Mund entflossen,

All ihr Seufzer und Gram auf dem Erdenballe

Und Leid und Weh und Händeringen: ihr alle,

Alle mögt euch in meinem Hause vereinen,

Und helfet mir mein holdes Mädchen beweinen,

Von dem der ruchlose Tod mich hat geschieden

Und jählings mir geraubt allen Trost hinieden!

So holt die Schlange aus dem versteckten Neste