Threnodie XVI

Des Unglücks willen und von Leid versehret.

Das bis ans Mark fast mir im Innern zehret,

Muss Laute ich und holden Reim verlassen,

Ja schier die Seele lassen.

Leb ich? Hat mich ein falscher Traum betrogen,

Der durch das Knochenfenster kam geflogen

Und wie ein wach Gespenst den Sinn uns wirret

Und hier — und dorthin irret?

O Truggeist, Träumereien, wahnbefangen!