Der Menschen Dinge mischt geheim ein feindlich Wesen,

Das nicht in Obhut hält die Guten, noch die Bösen;

Wohin sein Atem weht, wird keiner ihm entfliehn;

Ob schuldig oder nicht, wahllos erreicht es ihn.

Und wir mit unserm Kram, als ob der Weisheit wär,

Sind vor Einfält’gen stolz und wissen doch nicht mehr.

Wir stürmen himmelauf, Gottes geheime Pläne

Dort auszuspähn, allein der Blick der Erdensöhne

Ist stumpf dazu. Uns ziehn flüchtige Traumchimären

In ihren Bann, die sich, wie’s scheint, doch nie bewähren.