Doch lässt Dein Allerbarmen,

Den Zorn sich nicht entfalten:

Lass heut, Herr, über mich Dein Mitleid walten!

Threnodie XIX. Der Traum

Mein Leid ließ lang zur Nacht mich nicht die Augen schließen

Und den erschlafften Leib der Ruhe nicht genießen.

Kaum eine Stunde vor dem Morgengraun umfingen

Mich des saumsel’gen Schlafes schwärzlich-düstre Schwingen.

Derweil erschien leibhaftig mir die Mutter da

Und hielt im Arme meine holde Ursula,