Er sah auf. In dem Zwielicht des ersten Morgengrauens sah er ein Mädchen, sah nur, dass sie sehr blass war und große weite Augen hatte.
Sie sahen sich lange an.
— Ich will mit Dir gehen, sagte er und stand auf.
— Komm! Sie ging schnell voraus.
— Geh’ nicht so schnell, geh’ langsam. Ich habe eine entsetzliche Angst... Aber Du wirst meine Hände halten, dann werd’ ich gleich schlafen... Ich bin gar nicht wie andere Männer, gar nicht, fügte er nach einer Pause hinzu.
Sie sah ihn verwundert an.
Er merkte plötzlich, dass er sprach, ohne es zu wissen.
Sie blieben wieder stehen.
— Du bist ja noch ein Kind, sagte er erstaunt, ich könnte Dich ja auf meine Hände nehmen und tragen. Und Du gehst so leicht, dass ich kaum Deine Schritte höre...
— Komm, komm: es ist noch weit.