Sie sah ihn wütend an. Er erwiderte ihren Blick mit zynischem Lächeln.

— Nein Du! Ich bin gar nicht zu Ende... Ja, damals... He, he: Du hörst es so gern... Ich wachte früh auf. Ich konnte nicht schlafen. Ich löste vorsichtig Deine Arme von meinem Körper. Du warst auf meiner Brust eingeschlafen. Ich stand auf und fing an mich anzukleiden. Und da sah ich Dich plötzlich. Ja, plötzlich: ich habe Dich nie vorher gesehen... gesehen! verstehst Du? Es war wohl heiß, denn Du hattest die Decke mit den Füßen abgeworfen und lagst nun nackt.

Er lachte heiser.

Dein Hemd war bis zum Halse aufgerollt, schliefst Du da eigentlich? Er flüsterte ihr die Frage leise ins Ohr.

Sie sah ihn an. Ihr Gesicht zuckte. Ihre Augen waren übergossen von einem heißen, fiebrigen Glanz.

Sie tauchte langsam, gierig tastend ihren Blick in seine Seele.

Er zuckte zusammen.

— Hörst Du nicht, was ich sage? Dein Hemd war bis zum Halse aufgerollt, und Du lagst ganz nackt. Und ich bin sicher, dass Du nicht schliefst, ich bin sicher, dass unter den langen Wimpern Dein Blick in mein Blut kroch... Sei doch ein wenig empört! Bist Du es nicht?

Sie ließ wieder den Kopf sinken.

Er beruhigte sich plötzlich.