Das ist ihr Wille! Sie hat ihn mir auferlegt! Ihr fürchterlicher, körperlicher Wille. Der Gedanke, der Macht geworden ist, eine riesige Macht mit Blut gefüllt, mit langen, gespenstigen Händen...
Er lallte es vor sich hin, um sich zu beruhigen.
Er saß sehr lange in dumpfer, irrer Schwüle. Plötzlich schrak er auf: sie saß bei ihm.
— Agaj?!
— Still!
Sie fasste seine Hand. Es goss sich über ihn wie ein kochender Strom. Sein Körper fing an zu zucken. In seinem Gehirne klopften kurze, schmerzhafte Schläge.
Ihre Hände verflochten sich krampfhaft. Es warf sie auf einander.
Sie versanken, sie vergingen in dieser stummen Brunst ihres Blutes. Kopfüber sinnlos stürzten sie sich in den grausigen Wirbel der geschlechtlichen Ekstase.
Ab sie sich loslosten, hielten sich noch ihre Hände umklammert, als wären sie selbstständige Organe geworden.
— Ich kann Dir nichts mehr geben, fühlte er sie sprechen, aber er konnte sich nicht besinnen, ob er einen Laut gehört hatte.