— Müssen Sie wirklich gehen?
Er trat taumelnd auf die Straße.
Er konnte kaum gehen. Die wilde Wut gegen das Weib machte sein Blut stocken. Er war nahe am Weinen. Seine Kräfte verließen ihn zusehends. Es würgte ihn, als schluckte er brandigen Qualm.
Er setzte langsam einen Fuß vor den andern. Jeder Schritt tat ihm weh im Gehirn: würde er schneller gehen, müssten alle Adern reißen.
Das Bewusstsein fing an, ihn zu verlassen.
Er wiederholte sinnlos einzelne Sätze, faselte vor sich hin, lachte still und rieb sich die Hände.
Und wieder flammte der stille Triumph in ihm auf: er brauchte sie nicht zu sehen. Er war befreit, erlöst von seinem Vampir.
Er lächelte.
Da blieb er plötzlich stehen: sein Herz krampfte sich heftig zusammen: in der Ferne sah er ein schwarzes, seidenes Kleid knistern... Nein! es war nicht Agaj.
Die Unruhe bäumte sich in ihm hoch auf. Unruhe und würgende Sehnsucht.