Er sah zu ihr auf. Er glaubte in ihren Augen große Tränen zu bemerken. Er war nicht sicher.

Wieder ließ er den Kopf sinken.

— Sieh’ jetzt zum Beispiel. Ich glaube, ich habe Tränen in Deinen Augen gesehen, aber selbst meine Scham ist scheu, sie glaubt nicht an Deine Tränen.

Da sank sie ihm plötzlich zu Füßen. Sie fasste seine Hände und küsste sie in einer Tollwut von Leidenschaft.

Sie wühlte ihn auf mit ihrer heißen (Her, mit den bettelnden Küssen, seine Leidenschaft kroch wieder hervor, drängte sich wütend in jeden seiner Nerven.

Aber er beherrschte sich mit einer unnatürlichen Macht und entzog ihr leise seine Hände.

Da warf sie sich auf ihn, klammerte sich an ihn, biss sich in ihm fest, erstickte ihn mit ihrer kranken Raserei.

Es schwindelte ihn. Kopfüber stürzte er sich in diese Hölle von Glück und Grauen.

— Du — Du liebst mich? stammelte er mühsam.

Sie hing an seinen Lippen. Sie sog an ihnen, sinnlos, gierig, sie konnte sich nicht sättigen.