Du meine über alles geliebte Totenbraut, du mit der unermesslichen Tiefe Meiner Leere geliebte! —
Ich höre etwas, das tief ist wie die Welt, dunkel ist wie die Nacht und weit ist über alles Seiende hinaus.
Es ist die Sehnsucht nach der Synthese, deren Wonne mich genial gemacht und über alle Menschen gehoben hätte, — die Synthese, die ich vergebens hoffte zu erlangen in Dir.
So nimm zurück meine Seele. Mag sie wieder sich in Deine Formen gießen, um mit dir zurückzukehren in die eine große Uridee, durch die ich dich entstehen ließ.
Kalter Morgenschauer kriecht durch meine Glieder; meine Zeit ist gekommen.
Und wenn der junge, reine, heilige Tag über dem Geschlechtsbett der Natur aufgeht, der junge, weiße Tag, den Ich, der Beherrscher des Daseins, Ich, durch den und in dem alles ist, geschaffen habe, der ohne mich nicht existieren würde, dann bin ich nicht mehr da:
Die rückschreitende Metamorphose kann beginnen ...