Ich habe dich weggestoßen, wie das Eichen die Polarkörperchen wegstößt, sobald es reif wird.
In dir sollte sich die mystische Synthese meiner selbst vollbringen, wo der Herr und der Bauer in mir sich friedlich die Hände reichten,
du solltest meine intimsten Geschlechtskräfte sammeln, beleben und in der Brunst nach neuer Zukunft gipfeln lassen,
du solltest leimen, was von Anfang an in mir zerbrochen war, das eiserne Rückenmark in die weiche Gallertmasse einkeilen,
du solltest die feinsten Saiten in mir rühren, in denen doch vielleicht ein Stückchen meiner Seele in der friedlichen Umarmung des Geschlechtes bräutlich zittert, —
das alles hast du nicht vermocht und bliebst mir fremd.
Aber jetzt: in jenem Augenblick, wo ich doch vielleicht einmal Eines mit dir werde, wo irgendein Geschöpf die anorganischen Stoffe, in die wir dann zerfallen, in sich aufnehmen wird, um sie irgendeinem anderen Wesen organisch wiederzugeben:
wo wir uns finden werden in einem und demselben Pflanzengefäß, auf einer und derselben molekularen Bahn:
jetzt. Liebste, inmitten dieser lächerlich doktrinären Ideen will ich meine Stirn in deinen Schoß legen und will dir deine schönen, langen, feinen Hände küssen, — zu deinen Füßen werfe ich die schwere Last meiner Herrschaft über die Welt und alle Kreatur:
ich gebe dir meine Seele zurück.