15. Sciurus rosenbergi Jent.
[Tafel X] Figur 3 (c. ⅓ n. Gr.)
In dem Fehlen der schwarzen Ohr- und der hellen Halszeichnung kommt Sc. tonkeanus überein mit Sc. rosenbergi von den Sangi Inseln, allein dieser ist fast einförmig braun (wenigstens contrastirt die Farbe des Bauches und des Rückens nicht so stark wie bei tonkeanus und leucomus), und der Schwanz [[27]]ist rostroth mit Schwarz, scheint auch buschiger. Mir liegt eine Serie von 17 Exemplaren vor, und zwar 9 von Gross Sangi und 8 von Siao, von welchen beiden Inseln Jentink die Art beschrieben hat (Notes Leyden Mus. I, 38 1879). Er sagt zwar: „Sanghi-islands, Siao“, und später (l. c. V, 129 1883, sowie Cat. XII, 23 1888) erfahren wir, dass die Typen sowohl von den Sangi Inseln, als auch von Siao sind, woraus nicht hervorgeht, dass Gross Sangi gemeint sei, allein ich glaube dies annehmen zu können. Keinenfalls vermag ich eine Differenz in den Exemplaren von diesen beiden Hauptinseln der Sangi Gruppe zu constatiren, es sei denn, dass einige von Gross Sangi ein wenig farbiger erscheinen. Zwei von Siao haben lange weisse Schwanzenden. Auf Gross Sangi ist der inländische Name tumpara, auf Siao tenggahe.
Es liegen mir nun gleichzeitig je 5, kürzlich erhaltene Exemplare von den südlich von Siao, nördlich von Celebes gelegenen Inseln Tagulanda (oder Tagulandang) und Ruang (oder Gunung api) vor, zwei Inseln, die nur c. 4 km von einander entfernt sind (und von mir im Jahr 1871 bei Gelegenheit einer Eruption des Ruang besucht wurden, s. Nature IV, 286 1871); diese 10 unterscheiden sich auf den ersten Blick von den Gross Sangi- und Siao-Exemplaren durch ihre roströthere Färbung auf der Ober- und Unterseite.
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