I

Weh, grimmer Gigant.

Was ist mit dir?

Dein Leib wälzt ohne Wille und Regel

Leblos lebend im Kot.

Abgefallen, wie totgetroffne Vögel,

Faulen die Hände im schlammigen Sand.

Gestrüpp hängt im Gesicht und rot

Die Augen, gedunsen, schleimig.

Wo blieb dein seidenes Haar?

Erwachend befühlst du dich schwer.

Die Lippen fürchten den Ausbruch der Tränen,

Krampfen sich, schon zitternd weich.

— Da, wie aufgeschreckt: erhebt sich ein Meer,

Und aufspringt mit zornigen Zähnen

Du, tobend und heulend bleich.

Dann krachend aber, schlägt der trotzige Held

Hin auf den Stein.

Hier barst die Leidensgewalt der Natur,

Die Hölle der verkannten Welt.

Und wie ein müder Schein

Bleibt der Gedanke nur

Von einem Leben, nicht das Leben selbst.

Wieder zum Tier des trübenden Lichts

Geschrumpft — bist nirgendwo; nur schwer;

Wohl mehr als nichts,

Doch weniger als irgendwer.