Ankunft der Friedensnachricht in England.
Endlich, am Nachmittag des 13. Septembers, erhielten einige Spekulanten in der City auf Privatwegen die gewisse Nachricht, daß der Tractat am Morgen des 11. vor Tagesanbruch unterzeichnet worden sei. Sie hielten die Sache geheim und beeilten sich, sie zu ihrem Vortheile zu benutzen; aber ihre eifrigen Bemühungen Bankactien zu kaufen, und die hohen Preise, die sie dafür boten, erweckten Verdacht, und man glaubte allgemein, daß am folgenden Tage etwas Wichtiges angezeigt werden würde. Am folgenden Tage erschien denn auch Prior mit dem Tractate vor den Lords Justices in Whitehall. Es wurde sogleich eine Fahne auf der Abtei, eine andre auf der Martinskirche ausgesteckt und die Kanonen des Towers verkündeten die frohe Botschaft. Alle Kirchthürme und befestigten Schlösser von Greenwich bis Chelsea antworteten. Es war keiner von den Tagen, an welchen die Zeitungen gewöhnlich erschienen; aber zum ersten Male wurden Extrablätter mit großgedruckten Ueberschriften in den Straßen ausgerufen. Der Cours der Bankactien stieg rasch von 84 auf 97. In wenigen Stunden begannen sich auf einigen Plätzen Triumphbögen zu erheben, während auf anderen mächtige Freudenfeuer emporloderten. Der holländische Gesandte schrieb an die Generalstaaten, daß er versuchen werde, seine Freude durch ein der Republik, die er vertrete, würdiges Feuer an den Tag zu legen, und er hielt Wort, denn eine solche Flamme hatte London noch nie gesehen. Hundertvierzig Fässer Pech prasselten und leuchteten vor seinem Hause am St. James Square und bildeten ein Feuer, das Pall Mall und Piccadilly so hell machte wie am Tage.[127]