Parlamentarische Schritte bezüglich des Mordanschlags.
Die beiden Häuser votirten sofort eine gemeinschaftliche Adresse, in der sie dankbar die göttliche Güte anerkannten, die ihn seinem Volke erhalten, und ihn beschworen, mehr als gewöhnlich Acht auf seine Person zu haben. Sie schlossen mit der dringenden Mahnung, alle Diejenigen, die er für gefährlich halte, festnehmen und in Sicherheit bringen zu lassen. An dem nämlichen Tage wurden zwei wichtige Bills bei den Gemeinen eingebracht. Durch die eine wurde die Habeascorpusacte suspendirt. Die andre bestimmte, daß das Parlament durch Wilhelm’s Tod nicht aufgelöst werden solle. Sir Rowland Gwyn, ein achtbarer Landgentleman, stellte einen Antrag, dessen wichtige Folgen er gewiß nicht im entferntesten ahnete. Er schlug vor, daß die Mitglieder einen Verein zur Vertheidigung ihres Souverains und ihres Vaterlandes bilden sollten. Montague, der die besondere Gabe besaß, einen Wink rasch aufzufassen und zu benutzen, erkannte sogleich, wie sehr ein solcher Verein die Regierung und die Whigpartei kräftigen mußte.[113] Es wurde unverzüglich ein Dokument aufgesetzt, durch das die Vertreter des Volks, jeder für seine Person, feierlich Wilhelm als rechtmäßigen und gesetzlichen König anerkannten und sich verpflichteten, ihm und einander unter sich gegen Jakob und dessen Anhänger beizustehen. Schließlich gelobten sie, daß, wenn Sr. Majestät Leben gewaltsam abgekürzt werden sollte, sie ihn exemplarisch an seinen Mördern rächen und einmüthig die durch die Rechtsbill festgestellte Thronfolge energisch aufrechterhalten würden. Es wurde angeordnet, daß die Mitglieder des Hauses am nächsten Morgen namentlich aufgerufen werden sollten.[114] Sie fanden sich in Folge dessen sehr zahlreich ein, die Associationsurkunde lag in einer Reinschrift auf Pergament auf dem Tische und die Mitglieder unterzeichneten dieselbe nach der Reihenfolge der Grafschaften.[115]