Jakob begiebt sich zu seiner Armee bei La Hogue.

Inzwischen war Jakob zu seiner Armee abgegangen, welche um das Becken von La Hogue herum an der Nordküste der unter dem Namen des Cotentin bekannten Halbinsel lagerte. Vor seiner Abreise von Saint-Germains hielt er noch ein Kapitel des Hosenbandordens, um seinen Sohn in den Orden aufnehmen zu lassen. Zwei Edelleute wurden ebenfalls mit dieser Auszeichnung beehrt: Powis, der jetzt von seinen Mitverbannten Herzog genannt wurde, und Melfort, der aus Rom zurückgekehrt und wieder Jakob’s Premierminister war.[112] Selbst in diesem Augenblicke, wo es von der höchsten Wichtigkeit war, die Mitglieder der anglikanischen Kirche zu gewinnen, wurden nur Mitglieder der römischen Kirche eines Zeichens der königlichen Gunst für würdig erachtet. Powis war allerdings ein ausgezeichnetes Mitglied des englischen Adels und die Aversion seiner Landsleute gegen ihn war so gering wie sie gegen einen angesehenen Papisten nur sein konnte. Melfort aber war nicht einmal Engländer, er hatte nie ein Staatsamt in England bekleidet, hatte nie im englischen Parlament gesessen und hatte daher keinen Anspruch auf eine wesentlich englische Würde. Ueberdies wurde er von allen streitenden Parteien aller drei Königreiche gehaßt. Königliche Handschreiben, von ihm contrasignirt, waren an die Convention zu Westminster und an die Convention zu Edinburg gesandt worden, und in Westminster sowohl wie in Edinburg hatten beim Anblick seines verhaßten Namens und seiner verhaßten Handschrift selbst die eifrigsten Freunde des erblichen Rechts beschämt die Köpfe hängen lassen. Es muß selbst bei Jakob auffallend erscheinen, daß er es unter solchen Umständen für gut fand, der Welt zu verkünden, daß die Männer, die sein Volk am meisten verabscheute, diejenigen waren, die er am liebsten auszeichnete.