Jakob glaubt, daß die englische Flotte freundschaftlich gegen ihn gesinnt sei.

Jakob hatte sich sogar eingeredet, daß, selbst wenn er der englischen Flotte begegnen sollte, sie sich ihm nicht widersetzen würde. Er bildete sich ein, daß er der Liebling der Seeleute jeden Grades sei. Seine Emissäre waren sehr thätig unter den Flottenoffizieren gewesen und hatten einige gefunden, die sich seiner freundlich erinnerten, andere, die mit den jetzt am Ruder befindlichen Männern nicht zufrieden waren. All’ das ungereimte Geschwätz einer Klasse, die sich eben nicht durch Schweigsamkeit oder Discretion auszeichnete, wurde ihm mit Uebertreibungen hinterbracht, bis er zu dem Glauben verleitet war, daß er auf den Schiffen, welche unsere Küsten bewachten, mehr Freunde als Feinde habe. Er hätte jedoch wissen können, daß ein rauher Seemann, der sich von der Admiralität übel behandelt glaubte, wenn er durch gewandte Gesellschafter bearbeitet wurde, nach der dritten Flasche die guten alten Zeiten zuruckwünschen, die neue Regierung und sich selbst verfluchen konnte, weil er ein solcher Narr sei, für diese Regierung zu kämpfen, daß er aber deshalb noch keineswegs bereit war, am Tage der Schlacht zu den Franzosen überzugehen. Von den unzufriedenen Offizieren, die nach Jakob’s Meinung es nicht erwarten konnten zu desertiren, hatte die große Mehrzahl wahrscheinlich keinen andren Beweis von Zuneigung zu ihm gegeben, als ein in der Trunkenheit herausgestoßenes müßiges Wort, das sie vergessen hatten, sobald sie wieder nüchtern waren. Einer von Denjenigen, deren Beistand sie erwarteten, der Contreadmiral Carter, hatte in der That Alles was die jakobitischen Agenten sagten, gehört und vollkommen begriffen, hatte ihnen schöne Worte erwiedert und dann die ganze Geschichte der Königin und ihren Ministern hinterbracht.[107]