Häupter der Torypartei.

Während die große Masse der Whigs unter diesen gewandten Führern in einer Ordnung kämpfte, welche der einer regulären Armee glich, befanden sich die Tories in dem Zustande einer schlecht eingeübten und einer schlecht commandirten Miliz. Sie waren zahlreich und auch von Eifer beseelt; aber man kann kaum sagen, daß sie damals ein Oberhaupt im Hause der Gemeinen gehabt hätten. Der Name Seymour hatte einst in hohem Ansehen bei ihnen gestanden und er hatte seinen Einfluß noch nicht ganz verloren. Aber seitdem er im Schatzamte gesessen, hatte er es mit ihnen verdorben, indem er Alles was er früher, als er noch nicht im Amte war, heftig angegriffen hatte, heftig vertheidigte. Sie hatten auch einmal auf den Sprecher Trevor ihr Augenmerk gerichtet, aber seine Habgier, Schamlosigkeit und Feilheit waren jetzt so notorisch, daß alle achtbaren Gentlemen jeder politischen Farbe sich schämten, ihn auf dem Präsidentenstuhle zu sehen. Von den alten toryistischen Mitgliedern hatte nur Sir Christoph Musgrave großes Gewicht. Die wirklichen Führer der Partei waren eigentlich zwei oder drei Männer, welche in Grundsätzen erzogen waren, die dem Toryismus direct entgegengesetzt waren, Männer, die den Whiggismus bis an den Rand des Republikanismus getrieben und die nicht nur für Niederkirchliche, sondern für mehr als halbe Presbyterianer gegolten hatten. Die ausgezeichnetsten von diesen Männern waren zwei angesehene Squires aus Herefordshire: Robert Harley und Paul Foley.