Der Seestern.

Irgendwo auf dem Grunde des Meeres trafen sich ein großer Dorsch, ein alter Hummer, ein Seestern und ein halber Sandwurm.

Der Dorsch stand übersatt im Wasser und starrte mit seinen dummen Augen vor sich hin; er mochte sich nicht vom Flecke rühren.

Der Seestern hatte seine fünf Arme um eine Auster geschlungen und war im Begriff, sie auszusaugen. Die Auster hatte zunächst ihre Schalen fest geschlossen; aber da spritzte der Seestern etwas Giftiges auf die Stelle, an der sich die Schalen schlossen, und nun konnte die Ärmste nicht mehr. Schon war sie halb ausgesogen; und der Seestern fing an, sich nach weiterer Nahrung umzusehen. Das konnte er, denn er hatte ein Auge auf der Spitze eines jeden seiner Arme.

Dem Hummer ging es nicht gut.

Er hatte vor einigen Tagen die Schale gewechselt, und das neue Gehäuse war noch ganz weich. Darum verbarg dieser Herr sich unter einem großen Stein, aß nicht und war ziemlich verdrießlich, wenn jemand ihn anredete.

Um den Sandwurm aber war es ganz schlimm bestellt.

Der hatte nämlich gestern seine hintere Hälfte eingebüßt. Wie das zugegangen war, wußte er selbst nicht. Augen hatte er nicht; es war allerdings auch kein Grund vorhanden, über diesen Mangel Tränen zu vergießen. Denn der Sandwurm hatte ganz und gar keine Verwendung für die Augen, weil er gewöhnlich im Sande wühlte. Und dann war’s auch im übrigen ein armseliger, weicher Bursch, der das Leben hinnehmen mußte, wie es kam, und dem es auch nicht einfiel, sich zu beklagen.

Aber natürlich suchte er nach seiner Hälfte. Man büßt ja ungern ein, was man hat. Und je weniger man hat, desto mehr Wert legt man begreiflicherweise auf seine Siebensachen.

Wie nun die vier Leutchen sich da unten aufhielten und jeder genug mit seinen Angelegenheiten zu tun hatte, da kam ein großer Tümmler zu ihnen hinunter.

Er jagte allen einen gehörigen Schreck ein. Der Dorsch machte einen Schlag nach der Seite, der Hummer kroch ganz unter den Stein, und der Seestern war nahe daran, die Auster fahren zu lassen. Der Sandwurm endlich merkte wohl an der Bewegung des Wassers, daß etwas los war, wußte aber wie gewöhnlich nicht Bescheid.

„Ha! ha!“ rief der Dorsch. „Was bist du für ein Fisch?“

„Ich bin gar kein Fisch, wenn ich bitten darf,“ erwiderte der Tümmler.

„Aber Fischfasson hast du doch, wenn’s auch ein bißchen plump ist,“ erklärte der Dorsch.

„Ich weiß wohl, der Schein ist gegen mich,“ sagte der Tümmler. „Das hat mich schon oftmals geärgert. Es geht so weit, daß die Leute mich und meine Verwandten, die anderen Delphine, Walfische nennen. Und ich bin doch in Wirklichkeit ein vollkommen normales Säugetier.“

„Was ist das?“ fragte der Dorsch.

„Das Säugetier ist das vornehmste aller Tiere,“ entgegnete der Tümmler. „Wir können überhaupt nicht im Wasser atmen, wie die Fische und das andre Getier hier unten. Wir müssen hinauf, um Luft zu schnappen.“

„Armer Kerl!“ ließ der Dorsch sich vernehmen.

„Ich komme dir arm vor, du dummer Dorsch?“ brauste da der Tümmler auf.

„Ja, du bist zu bedauern!“ sagte der Dorsch. „Wo du dazu bestimmt bist, im Wasser zu leben — und daß du das bist, kann ich ja an deiner Gestalt sehen — da muß es doch greulich lästig sein, jeden Augenblick hinauf zu müssen, um Atem zu holen. Da finde ich denn doch, daß ich besser daran bin.“

„Findest du? Ja, jeder nach seinem Geschmack! Es war recht dumm von mir, mich mit einer Person, wie dir, einzulassen. Wie solltest du das Leben und die Gefühle vornehmer Leute verstehen können! Nun geh’ ich wieder. ’s war ganz zufällig, daß ich hier herunterkam.“

„Adieu!“ rief der Dorsch. „Verlier’ die Luft nicht, bis du hinaufkommst, um dir neue zu holen!“

Der Tümmler schwamm hinauf, und die anderen lachten über den Besucher.

„So einer!“ spottete der Dorsch. „Wie idiotisch vornehme Leute sein können! Da segelt der Tümmler umher und bildet sich ein, daß er besser daran sei als wir, weil er im Wasser keine Luft kriegen kann.“

„Ja, so ein Dünkel ist eine schlimme Sache,“ sagte der Hummer. „Wenn man älter wird, sieht man das am besten ein und lernt, daß wir alle gleich sind vor dem lieben Gott.“

„Na—a,“ fiel der Dorsch ein. „Das, scheint mir, heißt wieder ein bißchen zu weit gehen. Du hast selber gehört, wie ich diesen Prahlhans vorhin zurechtgewiesen habe; denn ich bin ein einfacher, rechtliebender Mann. Aber alle Unterschiede kann man nun doch nicht aus der Welt schaffen.“

„Dann also nicht,“ sagte der Hummer. „Ja, mir ist es gleichgültig; erst muß ich meine Schalen wieder haben.“

„Ja, du bist dabei, die Schalen zu wechseln,“ erwiderte der Dorsch. „Das kann nicht amüsant sein.“

„Nein, das kannst du mir glauben, besonders in meinem Alter. Hier geht man nun Tag für Tag sozusagen im bloßen Hemde umher und ist dem Zugwind ausgesetzt und all den anderen Unannehmlichkeiten. Es ist das siebente Mal, daß ich die Geschichte durchzumachen habe.“

„Herr Gott! Und das läßt sich gar nicht vermeiden?“

„Nein, wie sollte das zugehen!“ erwiderte der Hummer. „Auf diese Weise wachsen wir ja.“

„Ganz recht,“ bemerkte der Dorsch, „das vergaß ich. Ich dachte nicht daran, daß du zu den niederen Tieren gehörst. Da kannst du’s selbst sehen, wie schlicht und aufrichtig ich bin.“

„Bin ich niedriger als du?“ fragte der Hummer.

„Selbstverständlich!“ war die Antwort. „Du kannst das am allerbesten an deiner Entwicklung sehen. Die niederen Tiere machen die Sache eben so im Sprunge ab. Sie verwandeln sich oder werfen das ganze Skelett ab, wie du jetzt. Bei den höheren Tieren geht alles mehr gleichmäßig zu. Wir wachsen von Tag zu Tag, unmerklich und stetig. Sollte ich mich so schinden müssen wie du, so stürbe ich auf der Stelle. Ich bin feiner organisiert, verstehst du.“

„Was faselt der Dorsch?“ fragte der Hummer und kroch ganz unter den Stein, obwohl er noch ziemlich weich war und jedes Sandkorn spüren konnte, das ihn berührte. „Soll es ein Zeichen deiner feinen Organisation sein, daß du stirbst, wenn du den Rock abwirfst?“

„Natürlich,“ erwiderte der Dorsch.

„Dann bin ich überaus glücklich, daß ich nicht so fein organisiert bin,“ sagte der Hummer. „Einen ähnlichen Unsinn habe ich noch niemals gehört. Alles in allem bist du ja ein ebenso großer Narr wie der Tümmler.“

„Wir verstehen einander gewiß nicht,“ meinte der Dorsch. „Aber darin liegt ja an und für sich nichts Merkwürdiges. Leute verschiedenen Standes müssen überhaupt nicht zusammen schwatzen, nur das Allernotwendigste. Die Tieferstehenden können das selten vertragen; sie werden eingebildet und naseweis davon.“

„Hat man schon je so etwas gehört?“ rief der Hummer.

„Adieu,“ sagte der Dorsch, vollführte einen gewaltigen Schlag mit dem Schwanz und war im selben Augenblick verschwunden.

„Gott mag wissen, was der sich einbildet!“ brummte der alte Hummer.

„Ja, ja,“ seufzte der Sandwurm.

„Wer ist das?... Ach so, du bist es, mein guter Sandwurm.“

„Ja, so ist es.“

„Wie geht es dir?“

„Ach,“ erwiderte der Sandwurm, „ich kann wirklich nicht klagen. Sand gibt es ja immer genug; und wenn man das Ganze frißt, so müßt’ es doch sonderbar zugehen, wenn nicht auch ein bißchen für den Darm darunter wäre. Es ärgert mich nur, daß ich meine hintere Hälfte verloren habe.“

„Gott behüte,“ meinte der Hummer. „Du armes Tier! Ich vertrag’ es nicht, von dergleichen zu hören, solange ich noch weich bin. Was machst du denn ohne Hinterteil?“

„Ja — man schlägt sich durch, so gut man kann.“

„Wie ist das nur zugegangen?“ fragte der Hummer.

„Was weiß ich davon,“ entgegnete der Pierer. „Ein armer Kerl wie ich muß die Dinge hinnehmen, wie sie kommen, und muß froh sein, daß man das Leben behält. Könnt’ ich nur meine Hälfte wiederfinden!“

„Was in aller Welt willst du mit ihr?“

„Jösses, ich will natürlich wieder mit ihr zusammenwachsen. Was denn sonst?“

„Kannst du das?“

„Ja, natürlich kann ich das. Wenn ich sie nicht ausfindig mache, muß ich mich daran geben, eine neue wachsen zu lassen. Aber das dauert selbstverständlich länger. Mit der alten wär’ es leichter.“

„Merkwürdig, merkwürdig,“ sagte der Hummer. „Ich habe wohl gehört, daß man ein Bein oder ein Fühlhorn einbüßen kann, und daß das dann wieder wächst, — aber die ganze hintere Hälfte?“

„Ja,“ fiel der Sandwurm ein, „und doch ist es so. Na, man darf die Hoffnung nicht aufgeben. Kann ja sein, daß ich sie doch noch finde. Oder vielleicht auch eine andere.“

„Was sagst du?“

„Ich sage, ich kann ja Glück haben und ein anderes Hinterteil finden,“ erklärte der Sandwurm. „Es ist doch gar nicht unwahrscheinlich, daß ein anderer Sandwurm dasselbe Malheur gehabt hat, wie ich. Unser sind wahrlich gar viele, und arme Wesen sind wir alle.“

„Gott erbarme sich!“ rief der Hummer. „Wenn du auch eine fremde Hinterhälfte findest — was kann sie dir nützen?“

„I, ich kann doch mit ihr zusammenwachsen,“ sagte der Sandwurm. „Was sollte dem im Wege stehen?“

„Du machst mir was weis.“

„Fällt mir nicht ein. Ich hab’ wahrhaftig nicht den Kopf dazu, um Geschichten zu erdichten. Sie müssen wissen, die Hälfte, die ich verloren hatte — das war, im Grunde genommen, gar nicht meine eigene.“

„Was war es nicht?“

„Nicht meine eigene, sondern eine, die ich das vorige Mal ergatterte, als ich ins Unglück kam. Aber davor die vorige — das war meine eigene. Das war die, mit der ich geboren worden bin.“

„Das ist ja höchst merkwürdig,“ murrte der alte Hummer. „Dann will ich nur hoffen, daß du deine hintere Hälfte oder eine fremde findest; — denn dir ist es wohl gleichgültig, was für eine es sein wird.“

„Das will ich nicht gerade sagen,“ bemerkte der Sandwurm. „Meine eigene war ein wenig verschlissen, drum: könnt’ ich eine jüngere und bessere entdecken, so wäre das recht schön.“

„Na, dann Glück zu!“

„Danke sehr, danke sehr. Es tut immer wohl, Teilnahme zu finden. Es hat mir vorhin auch ungeheure Freude gemacht, als Sie sagten, wir wären alle gleich vor dem lieben Gott. Es ist so herrlich für einen erbärmlichen Wurm, hie und da so etwas zu hören.“

„Nun — ja,“ begann da der Hummer. „Gesagt hab’ ich das ganz gewiß. Aber du mußt das nicht gar so buchstäblich nehmen. Dieser einfältige Tümmler und der dumme Dorsch, die spielten sich so furchtbar auf. Denen tat es gut, eins ausgewischt zu bekommen. Aber das kannst du dir doch niemals einbilden, daß zum Beispiel wir beide, du und ich, gleich wären!“

„Also — so war es nicht gemeint?“

„Du sagst das so wunderlich. Willst du dich wirklich mit einem vornehmen Hummer vergleichen, der Scheren hat und Augen auf Stielen, Fühler und vierzehn Beine, einen Schwimmschwanz mit Fächer, Panzer und Schild und viele andere Herrlichkeiten? Du, der du ewig herumrennst und nach deinem Hinterteil suchst und froh sein willst, wenn du ein anderes findest?“

„Ach nein,“ sagte der Sandwurm. „Es mag ja etwas daran sein. Ich denke noch an das, was Sie vorhin zu dem Dorsch sagten, und an das, was der Dorsch zum Tümmler sagte. Ich kann es nur so verstehen, daß es doch ein Vorteil für mich sein muß, wenn ich wieder mit meiner andern Hälfte zusammenwachsen kann, sobald ich sie ausfindig mache — da ich sie nun mal verloren habe. Und es kann doch auch nie und nimmer mein Schaden sein, daß ich eine andere brauchen kann, wenn ich nicht die eigene finde.“

„Du Tropf!“ sagte der Hummer. „Ich bereue, daß ich mich mit dir in ein Gespräch eingelassen habe. Pack’ dich und find’ dich mit deinen Hinterhälften zurecht, wie du magst!“

„Schönen Dank!“ rief der Sandwurm.

Damit kroch er weg. Der Seestern ließ die Auster fahren, weil nichts mehr in ihr war.

„Der Sandwurm da hat dir eigentlich gut Bescheid gesagt,“ erklärte der Seestern.

„Wen duzest du hier?“ raste der Hummer los.

Er vergaß, daß er noch weich war, und fuhr hervor und biß den einen Arm des Seesterns ab.

„Au!“ rief der Seestern.

„Au!“ schrie der Hummer. „Nun ist meine schöne Schere vielleicht auf Lebenszeit verdorben.“

„Und mein Arm ist weg,“ sagte der Seestern. „Aber ich werd’ mir schon einen neuen verschaffen.“

Damit kroch er seiner Wege. Und der Hummer desgleichen, denn er hatte die Gegend satt. Da war nun nichts anderes mehr als der abgebissene Arm des Seesterns. Und nach einer Weile kam der Sandwurm zurück.

„Hast du deine Hälfte nicht gefunden?“ fragte der Seesternarm.

„Wer spricht da?“ fragte der Sandwurm. „Ich sehe niemand.“

„Nur ich bin es! Ich bin der fünfte Arm des Seesterns. Der Hummer hat mich abgebissen, weil du ihn in Wut versetzt hattest.“

„Herr Gott, du armes Wesen,“ sagte der Sandwurm. „Nun ist es also aus mit dir!“

„Na—a,“ sagte der Seesternarm. „So arg ist’s nun auch nicht gerade! — Hast du deine Hälfte gefunden?“

„Nein,“ erwiderte der Sandwurm. „Und auch keine andere. Es wird aber wohl eine neue wachsen. Wenn ich bloß nicht zu alt dazu bin, — dann muß ich mich ja so behelfen.“

„Das täte mir leid für dich,“ sagte der Seesternarm.

„Ich danke dir für deine Freundlichkeit! Übrigens scheint es mir, als könntest du all das Mitleid, das du auftreiben kannst, selber gebrauchen. Aus dir kann doch nie mehr was Rechtes werden.“

„Warum denn nicht?“ fragte der Seesternarm. „Man soll nie die Hoffnung aufgeben. Der, zu dem ich gehört habe, bekommt bald genug einen neuen Arm; und ich denke wirklich auch nicht daran, zu krepieren.“

„Eigentlich scheinst du mir rechte Veranlassung dazu zu haben. Dir fehlen... laß mal sehen, dir fehlen vier Arme...“

„Und Mund und Magen und das Ganze.“

„Das heißt, dir fehlt das ganze Tier bis auf den Stumpf, der du bist!“

„Jawohl. Und was einem fehlt, soll man sich verschaffen. Wenn du sehen könntest, würd’ ich dir zeigen, daß ich schon ein ganz klein wenig auszuwachsen angefangen habe.“

„Kannst du denn sehen?“

„Gewiß doch,“ war die Antwort des Seesternarms. „Ich habe ein Auge, — jeder von uns hatte eins, und meines hab’ ich — Gott sei Dank! — behalten, weil es ganz an der Spitze sitzt. Und ein Stück Darm habe ich auch in mir, so daß es gar kein so schlechter Anfang ist.“

„Ja, Glück zu!“ sagte der Sandwurm.

„Danke,“ wehrte der Seesternarm ab. „Es wird sich schon machen. — Hättest du nur deine hintere Hälfte!“

„Hör’ einmal, Freundchen,“ begann nun der Sandwurm. „Ist’s nicht ein bißchen eingebildet von dir, dich mit meinen Siebensachen zu beschäftigen, da du selber in der Patsche sitzest? Kümmer’ dich gefälligst nicht um meine hintere Hälfte, und denk’ an den ganzen Seestern, der dir fehlt!“

„Herr Gott,“ sagte der Seesternarm, „machst du dich nun auch wichtig?“

„Wichtig?“ fragte der Sandwurm. „Wichtig mach’ ich mich nicht. Aber ich kann es nicht leiden, wenn jemand sich so anstellt. Es gibt denn doch auch Unterschiede.“

„Sooo?“ sagte der Seesternarm. „Ich meine, zum Hummer hättest du gesagt...“

„Du solltest nicht auf das hören, was ordentliche Leute reden, wenn du es nicht verstehen kannst,“ rief der Sandwurm zornig. „Was ich zum Hummer sage, ist etwas für sich; was ich zu dir sage, etwas ganz anderes. Du bist nichts als ein elender Stumpf von einem Weichtier, und ich bin ein Wurm... hörst du?... wenn auch zurzeit nur ein halber Wurm! Himmelhoch steh’ ich über dir, der daliegt und vegetiert, ohne Arme, ohne Magen, ohne Mund und alles, bis es eines Tages wieder an dir auswächst, diesen oder jenen Weg — es ist dir wohl ganz egal.“

„Du darfst nicht böse auf mich werden,“ bat da der Seesternarm. „Du kannst deine Hälfte wiederbekommen. — Aber wenn ich nun alles bekomme, was ich verloren habe, so ist das doch ganz tüchtig von mir... findest du nicht? Mich dünkt, je schlimmer es einem ergangen ist, desto tüchtiger ist der, der sich durchfindet. — War das nicht so ähnlich, was du zu dem alten Hummer sagtest?“

„Weichtier! Idiot!“ schrie der Sandwurm.

Dann kroch er fort.

Und der Seesternarm lag und wuchs; und es dauerte nur ein paar Tage, bis alles an ihm wieder ausgewachsen war. Nun war er ebensogut ein Seestern wie die andern; nur der alte Arm war viel größer als die vier neuen. Aber das besserte sich ja gewiß noch mit der Zeit.

Froh ging er in die Welt hinaus, um jemanden zu finden, vor dem er sich aufspielen konnte.