Vierunddreißigster Brief.

Aufenthalt in einer Branntweinbrennerei, Papierfabrik und Mahlmühle.

Im Juli 1840.

Rehling selbst besaß keine Branntweinbrennerei, da mehrere Brennerei-Besitzer aus der Umgegend ihn versichert hatten, daß dieser Erwerbszweig nicht mehr rentire, und ein solches Geschäft zu etabliren, um so weniger anzurathen sey, weil auf der Eisenbahn und den Kanälen der Branntwein aus den westlicher gelegenen Staaten so billig nach den Seehäfen geliefert würde, daß sie, um Preis zu halten, nicht mehr den Spülig als Viehfutter für reinen Gewinn ansehen könnten, weshalb auch schon mancher Farmer im Staate Maryland und Pennsylvanien die Brennerei-Utensilien unbenutzt stehen habe. — Hier wurde mir nun die Ueberzeugung, daß die hohe Steuer, welche bei uns auf den gewonnenen Branntwein der Produzent zu entrichten hat, demselben nicht schadet, da die Abgabe durchaus nicht den Verdienst vom Geschäfte schmälert, indem immer die Waare wegen der Steuer im Verhältniß wieder höher im Preise gehalten werden muß, was der Fall nicht seyn würde, wenn bei übergroßer Konkurrenz keine Abgabe statt fände. Die Fabrikanten würden dann, um möglichst großen Absatz zu haben, ihre Waare für einen Preis verschleudern, bei welchen eben nicht mehr Gewinn erzielt werden könnte, als es jetzt bei zu entrichtender Steuer der Fall ist.

Von einer Steuer, welche der Produzent von Branntwein zu entrichten habe, kennt man in Amerika zur Zeit noch nichts; sondern derjenige, welcher sich in Städten mit dem Wiederverkaufe von Branntwein beschäftigt, hat jährlich nach der Größe des Erwerbszweiges eine bestimmte Abgabe zu entrichten. Ohne alle Beaufsichtigung betreibt der Brenner sein Geschäft, und keine Zeit, kein Ort und auf welche Art es geschehen muß, ist vorgeschrieben. Jeder handelt nach eigener Willkür, und hängt nicht von den Launen hoher und niederer Steuer-Offizianten ab, welche oft im Diensteifer die Sache strenger nehmen, als es im Sinne des Gesetzgebers gelegen haben mag. Dabei geht freilich in Amerika die bei uns stattfindende Akkuratesse während des Betriebes verloren und Zeit, Holz und Licht werden nicht berücksichtigt.

Eben so wenig verwendet (mit wenig Ausnahme) der Brenner auf Verbesserung seiner Brenngeräthschaften Kapitale. Blase, Hut und Schlangenrohr sind die einfachen Bestandtheile seiner Brennerei, und es wird demnach, wie es früher bei uns der Fall war, Lutter, Halbwein und Sprit gewonnen, da der Branntwein nur zu hohen Graden in dem Handel angenommen wird. —

Zwei Stunden von Rehlings Niederlassung wurde mir auf einem großen Farmen Gelegenheit, die Welschkornbrennerei kennen zu lernen, wobei ich zugleich zu der Ueberzeugung gelangte, daß, wenn ein amerikanischer Brenner nicht beabsichtigt, das Geschäft ganz ins Große zu betreiben, wozu mehrere Gehülfen nöthig sind, er auch keinen Gebrauch von verbesserten Brenngeräthschaften machen kann, weil Letztere die Aufmerksamkeit mehr in Anspruch nehmen, als es bei der alten Manier zu brennen der Fall ist. Der Brennknecht muß hier nicht nur allein einmaischen, den Apparat besorgen, das nöthige Holz zerkleinern, die Schweine füttern, sondern auch alle noch beim Brennereibetriebe vorkommenden Arbeiten in eigener Person verrichten, ohne dazu einen Gehülfen zu erhalten. — Um die Ausführung dieser seiner Obliegenheiten nun möglich zu machen, maischt der Brennknecht das auf einen Tag bestimmte Quantum Schrot nicht mit einem Male ein, sondern die Gährtösen, in denen sogleich gemaischt wird, stehen mit der Größe der Blase im Verhältniß, so daß jede Blasenfüllung den Inhalt des Maischfasses aufnimmt, weshalb täglich so viel Fässer einzumaischen sind, als Blasenabtriebe gemacht werden sollen. Das nöthige kochende Wasser (da eingeteigt wird) gewinnt man auf einer zweiten Blase, welche man auch den vierten oder fünften Tag zum Gutbrennen benutzt. — Die Arbeit des Einmaischens ist demnach auf die ganze Tageszeit vertheilt, so daß während der Zeit, wo die Blasenfüllung abdestillirt, eins von den Tags vorher leer gewordenen Fässern frisch bemaischt wird. Das aufgefangene Quantum Lutter bestimmt die Zeit, wann die ausgekochte Maische abzulassen ist, welche nach den hinter dem Brennereigebäude stehenden Schweinebehältern fließt, und daselbst nach Belieben durch Rinnen in die verschiedenen Abtheilungen der Stände vertheilt wird. — Die nöthige Stellhefe versteht der Brenner sich aus Malz und Hopfen zu bereiten.

Gleichwie den in der Nähe von Seehäfen wohnenden Branntweinbrennern durch den erleichterten Verkehr der Verdienst geschmälert worden ist, eben so ist solches der Fall in Bezug auf alle anderen Erzeugnisse des Feldbaues. Den weiter entfernt wohnenden Kolonisten wird durch die zahlreichen Wasserstraßen und Eisenbahnen die Gelegenheit gegeben, ihre Erzeugnisse, auf wohlfeilem Grund und Boden erbaut, schnell und billig nach dem Orte zu schaffen, wo sie verbraucht werden. — Wie vermag nun der Farmer, welcher vor Erbauung der vielen Kommunikations-Wege, wegen der Nähe der Verbrauchsorte von seinem Grundbesitze, den Acker mit 50–100 Dollars bezahlte, mit seinen Konkurrenten Preis halten, welchen ein Grundstück von gleicher Größe und oft fruchtbarerem Boden nur 3–4 Dollars zu stehen kommt?

Nur wenn der Landwirth, welcher nahe genug an einer stark bevölkerten Stadt wohnt, sich auf Gemüsebau legt und die Milch dahin absetzen kann, steht er im Vortheil, weshalb diese auch, um möglichst großen Viehstand halten zu können, meistens nur Futterkräuter bauen.

Wie sich der Grundbesitz eines deutschen Farmer durch die fleißige Bewirthschaftung des Areals vor dem Farmen eines Amerikaners auszeichnet, ebenso steht der Deutsche dem Amerikaner nach in der Ordnung, Reinlichkeit und eleganten Einrichtung, welche dieser in seiner Wohnung beobachtet. Alle Pieçen des Hauses sind immer so anzutreffen, wie dieses höchstens bei uns in Deutschland zur Kirchweih-Zeit der Fall ist, wo der Landmann Gäste erwartet. Die Stuben und Treppen sind mit Teppichen belegt, die Hausflur blank und mit weißem Sand bestreut, das linnene Tischzeug täglich weiß, die nöthigen Schlafstellen zum Besuche immer bereit, und dabei drei Mal täglich eine gut besetzte Tafel, woran der geringste Arbeiter, gleich wie der Herr selbst Platz zu nehmen pflegen. Nur die Neger bleiben davon ausgeschlossen, und für diese werden die Speisen allein angerichtet. Neben dem Hausherrn bleiben immer zwei Gedecke leer für möglichen Besuch während der Mahlzeit, wo dann ein solcher ungenirt Platz zu nehmen pflegt und gleich den Uebrigen sich’s schmecken läßt; das viele Nöthigen, wegen Zulangen der Speisen, wie es bei uns Sitte ist, kennt der Amerikaner nicht. „Help your self“ (Bedienen Sie sich selbst), ist der einzige Zuspruch, welcher beim Platznehmen an die Gäste ergeht, und nun ist es gleich, ob Einer viel oder wenig Appetit mitbringt. — Alle Speisen, welche zum Mahle bestimmt sind, werden zusammen aufgesetzt, und in der Regel ist es Rindfleisch und Zugemüse, in Scheiben geschnittenes und im Schaffen gebratenes Schweinefleisch, gebratene Fische, mehre Sorten Eingemachtes, vorzüglich rothe Rüben, Butter, Käse, Schmalzkräpfel, oder Tellergroße Torten (Bay genannt) mit einer Fülle von Eingemachtem und Waizenbrod. Als Getränke wird Kaffee vorgesetzt und nur die umgelegte Obertasse giebt zu erkennen, daß man davon genug hat. — Beim Frühstück und Abendbrod bleibt sich Alles gleich, und nur das Rindfleisch und Gemüse fällt weg, dafür werden jedoch Eier aufgetragen, so wie die Kartoffeln bei keiner Mahlzeit fehlen. — Abends vertritt Thee die Stelle des Kaffees.

Besonders fiel es mir auf, daß man zum fetten Schweinefleische noch mit Butter bestrichenes Weißbrod zu essen pflegte, und ich konnte nicht umhin, mich über diese Verschwendung gegen den Brenner auszusprechen, worauf mir entgegnet wurde, daß ebenso mein genügsames Zulangen bemerkt worden sey, und man dieses einem dummen Schwaben zu Gute halte, welcher es nicht besser kenne.

Da Suppe bei den amerikanischen Farmern nicht gebräuchlich ist, so fehlen auch die Löffel, und man kömmt um so mehr bei vielen Gerichten in Verlegenheit, wie man solche zum Munde führen soll, da nur zweizinkige Gabeln vorhanden sind. Das ohne Spitze vorn runde, breite Messer wird daher nicht allein zum Zerkleinern gebraucht, sondern es muß auch die mehrzinkige Gabel und den Löffel ersetzen.

Die Hausfrau, Töchter nebst weiblichem Dienstpersonal nehmen erst nach Entfernung der Männer am Mahle Theil.

Leider waren, wenigstens für mich, die Speisen bei aller verschwendeten Zuthat nicht schmackhaft. — Das Fleisch kömmt halb gahr, noch blutend auf den Tisch, und das Beste, die Fleischbrühe, bleibt unbenutzt; nur das abgenommene Fett wird zum Seifekochen verwendet. Dabei verstehen die Amerikaner nicht, wie unsere deutschen Frauen, das Gemüse schmackhaft zu bereiten; es kommt trocken, meist tüchtig gepfeffert, auf den Tisch. — Als Beispiel will ich anführen, daß man einen Krautkopf, nicht wie es bei uns gebräuchlich, vor dem Kochen in mehrere Stücke zerlegt, sondern den Kopf ganz, nur ein wenig im Wasser aufkochen läßt, und ihn in diesem Zustande, ohne weiter zu schmelzen, servirt, wovon dann jeder Tischgast nach Belieben sich seine Portion losschneidet, und solche auf dem Teller, nach Appetit, süß oder sauer zubereitet.

Mit keinem Geschäfte wird der Amerikaner schneller fertig, als mit dem Essen. Tischgespräche sind ihm verhaßt, weil, wie er meint, solches die Gedanken von den wohlschmeckenden Gerichten abzieht und der Gaumen weniger von dem bereiteten Genusse spüre; die Langeweile würde ihn umbringen, müßte er stundenlang an der Tafel verweilen. Ja, ehe wir Europäer die Serviette entfaltet und zurecht gelegt haben, hat der Amerikaner, welcher dieses Vortuch für überflüssig hält, schon die halbe Mahlzeit verschlungen und in zehn Minuten ist er mit Allem fertig. Nach genommenem Platze am Tische und der Ladung zum Angriffe der Speisen, holt sich Jeder nach Belieben von den aufgetragenen Gerichten, in der linken Hand die Gabel, in der rechten das Messer, und es kann das Gebiß nicht schnell genug verarbeiten und die enge Halspassage verschlucken, was die gewandten Hände dem Munde zuführen. Daher mag es auch kommen, daß die genossenen Speisen den Menschen so häufig aufsteigen, und der Amerikaner ungenirt, als müßte es so seyn, sich des Aufstoßens nicht enthält.

Während meiner Lehrzeit in der Brennerei machte ich die Bekanntschaft eines Papierfabrikanten und von diesem eingeladen, benutzte ich die Gastfreundschaft, um bei ihm wieder andere Maschinen, als mir hier schon gezeigt worden, im landwirthschaftlichen Gebrauche zu sehen. Dabei wurde mir die Gelegenheit, die Fabrikation von Papier ohne Ende kennen zu lernen.

Eine genaue Definition über die Einrichtung dieser Anstalt in diesem, meinen Reisebericht zu geben, liegt nicht in meinem Plane. Zu einer andern Zeit werde ich mehr darüber bekannt machen. Nur im Allgemeinen will ich jetzt den Geschäftsgang kurz berühren.

Die auf einer mit drei Schneidemessern versehenen Maschine zerkleinerten Lumpen, von verschiedenen Stoffen und Farben, wurden in einem Draht-Cylinder vom Staube gereinigt, hierauf in einem Kessel mit Kalkwasser gekocht und dann dem Holländer zugeführt. Eine halbe Stunde werden solche hier rein gewaschen, worauf man dem Wasser drei scharfe Spezies zusetzt, wodurch in Zeit einer Viertelstunde aller Farbestoff zerstört und eine blüthend weiße Masse sich zeigte. Diese breiige, mit Wasser verdünnte Substanz hängt sich in der Stärke eines Papierbogens in das feine Drahtgeflechte eines sich in der zufließenden Masse herumdrehenden Cylinders ein und wird auf einer Unterlage von zusammengenähten Wollentüchern, welche sich im Kreislaufe drehen, nach und zwischen eiserne Gußwalzen geleitet. Diese nun ausgepreßte, zu einem festen Körper wieder gestaltete, nur noch feuchte Masse geht von hieraus ohne Unterlage über fünf kupferne Cylinder, welche durch einströmende Dämpfe erhitzt, sofort das Papier trocknen, und sich nun so lange auf eine Weife aufwickelt, bis dem Draht-Cylinder kein Papierbrei mehr zugeführt wird. — Eine zweite Maschine, welche mit der Weife in Verbindung steht, schneidet das Papier nach dem gewünschten Format, worauf Letzteres nochmals gepreßt in den Handel kommt.

Nach dieser Behandlung wurden täglich auf zwei Holländern und der Dampf-Papier-Maschine unter Leitung zweier Menschen, dreizehn Centner Lumpen in zum Verkaufe fertiges Papier verwandelt.

Um während meines Aufenthaltes in Amerika auch möglichst viel von den Einrichtungen der Mahlmühlen kennen zu lernen, ging jetzt mein Bemühen dahin, in einer solchen Zutritt und Belehrung über die Konstruktion der einzelnen Theile des Mechanismus zu erhalten, und in der Person des Herrn Bekley fand ich einen äußerst humanen Lehrmeister. Die innere Mühleneinrichtung, wie das Gebäude selbst, war noch neu und das Geschäft erst seit einigen Jahren etablirt. Die zu Gebote stehende Wasserkraft war nur gering, und dennoch vermochten zwei Mahlgänge, deren vier vorhanden waren, in kurzem Zeitraum unglaublich viel vom weißesten und feinsten Waizenmehl zu liefern.

Die Frucht wurde nicht, wie in unsern Mühlen, von den Mühlburschen aufgeschüttet, sondern hier, aus einem im Erdgeschoß befindlichen Behälter durch Wasserkraft bis zum obersten Bodenraum gehoben, wo die Reinigungs-Maschine plaçirt war, und auf diese ohne menschliche Beihülfe gebracht. Das von allem Schmuz und den Schalen befreite Korn setzte von hier aus seinen Lauf nun als Graupe nach dem Mühlrumpfe fort, und langte, durch die Mühlsteine zermalmt, als feiner Mehlgries im Erdgeschoß wieder an. Hier wird das noch ungebeutelte Mehl in einem, unter allen vier Gängen fortlaufenden, sechzehn Zoll weiten Kanal, aufgefangen. In diesem Kanale dreht sich eine horizontal liegende Welle, welcher durch einen vier Zoll breiten, senkrecht aufgesetzten Streifen von starkem Sohlleder, die Gestalt einer Schraube ohne Ende ertheilt ist, durch deren Umdrehung das Mehl aus diesem Kanale heraus, und in ein halbkugelförmiges Becken geschoben wird. Hier wird der Gries, gleich wie das Korn, bis auf den Kühlboden gehoben, wo er sich durch eine eigene Vorrichtung, fortwährend umgerührt und gewendet, abkühlt, durch eine Oeffnung im Boden nach dem darunter sich befindenden Beutel geleitet wird, und daselbst das feinste Mehl absetzt. Von hieraus geht der Gries in einen zweiten Beutel, welcher wiederum um ein Stockwerk tiefer steht, und eine weniger feine Sorte Mehl liefert. Der noch vorhandene Gries wird den Tag über gesammelt, zum zweiten Male auf die Mühle gebracht, und, von Neuem mit dem andern Gries vermengt, gebeutelt. Das in Fässern, deren jedes, dem Gesetze nach, nicht schwerer als 18 Pfund seyn darf, gut zusammengestampfte Mehl, wovon das angefüllte Faß (Barrel) 196 Pfund enthält, kömmt so in den Handel.

Die Vorrichtung, mit welcher die Körner in die Reinigungsmaschine, und der Gries nach dem Kühlboden gehoben wird, ist ein lederner Riemen, dessen beide Enden mit einander verbunden, und an welchem von zehn zu zehn Zoll viereckige blecherne, oben offene Büchsen befestigt sind. Dieser Riemen wird durch zwei Walzen, deren eine sich unten in dem Schrot- oder Körner-Behälter, die andere aber auf dem Kühlboden oder über der Reinigungsmaschine befindet, immer in einer kreisförmigen Bewegung erhalten, so daß die sich unten füllenden, und durch einen aufrecht stehenden viereckigen hölzernen Kanal aufwärts steigenden Büchsen, oben angekommen, sich entleeren müssen. — Vor Allem zeichnen sich die amerikanischen Mühleinrichtungen dadurch aus, daß ohne Mehlverlust im ganzen Gebäude die größte Reinlichkeit vorherrschend ist. Bei Nachahmung dieser Einrichtungen von Seiten unserer deutschen Müller würde freilich der so vielen Gewinn bringende Staubboden, und dadurch der schönste Deckmantel aller andern Nebenverdienste verloren gehen! — Doch glaube man ja nicht, daß in Amerika alle Müller aus lauter Reellität zusammengesetzt sind, sondern auch in diesem Geschäft weiß man sich hier dadurch einen Vortheil zu verschaffen, daß die Fässer nicht immer 18, sondern mitunter etliche 30 Pfund schwer sind, wie man dergleichen in Cincinnati eingebracht, und konfiszirt hatte.

Hinsichtlich der Qualität des verpackten Mehles kann weniger Betrug vorkommen, da alle Mehlfässer, bevor sie in den Handel kommen dürfen, von verpflichteten Personen mittelst eines Schrauben-Löffelbohrs, welcher die Länge der Faßhöhe hat, durchbohrt werden, und nachdem das im Bohr sich eingehängte Mehl in der Hand durcheinander gemengt worden ist, wird die gefundene Qualität durch ein bestimmtes Zeichen nebst Revisions-Stempel auf dem Faßboden eingebrannt.