OTFRIEDS EVANGELIEN-HARMONIE.
[Scherer D. 48, E. 44.]
Otfried, ein Franke, Schüler des Hrabanus Maurus (776–856) zu Fulda, und des Constanzer Bischofs Salomon I. (839–872); dann in St. Gallen, und später im Benedictinerkloster zu Weissenburg (Elsass). Er widmete sein Gedicht König Ludwig dem Deutschen und zugleich, mit einer lateinischen Vorrede, dem Erzbischof Liutbert von Mainz (863–889). Herausgegeben von Graff (Königsberg, 1831); Kelle (mit Gramm. und Glossar, 3 Bde. Regensburg, 1856–81); Piper (Paderborn, 1878); Erdmann (Halle, 1882). Übersetzungen von Rapp (1858); Kelle (1870).